300.000 Euro Fördermittel fließen für die Alte Vredener Vikarie

Sanierung

Fast 300.000 Euro Fördergelder fließen in ein Zeugnis der Vredener Geschichte. Die Vikarie ist eines der ältesten erhaltenen Wohnhäuser im westlichen Münsterland.

Vreden

09.05.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Alte Vikarie in der Nähe der Kapelle Maria-Brunn in Kleinemast.

Die Alte Vikarie in der Nähe der Kapelle Maria-Brunn in Kleinemast. © Victoria Thünte

Ein einmaliges Zeugnis Vredener Lokalgeschichte kann nun für die Zukunft fit gemacht werden. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch beschlossen, die Sanierung der Alten Vikarie Vreden im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogramms des Bundes mit 292.020 Euro zu unterstützen.

„Das ist eine großartige Nachricht für meine Heimatstadt Vreden. Die Fördergelder helfen, ein Stück unseres kulturellen Erbes zu bewahren“, freut sich Ursula Schulte. Die SPD-Bundestagsabgeordnete hatte sich nach eigenen Angaben mit Nachdruck für die Aufnahme der Vikarie-Sanierung in das Förderprogramm eingesetzt.

Politiker setzten sich auf vielen Ebenen ein

Der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring erklärte: „Ich freue mich sehr, dass das große Engagement der Familie Levers belohnt wird. Die Sanierung der Alten Vikarie ist ein tolles Projekt für die ganze Stadt Vreden, für das sich neben mir sowohl Ursula Schulte auf Bundes-, als auch Heike Wermer auf Landesebene eingesetzt haben. Daher begrüße ich die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages sehr.“

Die Alte Vikarie ist über 200 Jahre alt und damit eines der ältesten erhaltenen Wohnhäuser im westlichen Münsterland. „Mit dem Denkmalschutzsonderprogramm wird der Bund seiner Verantwortung gerecht, bedeutsame Kulturdenkmäler in ganz Deutschland für kommende Generationen zu erhalten.

Sanierung ohne Förderung nicht möglich

Trotz engagierter Eigentümer wäre es ohne Förderung nicht möglich, ein jahrhundertealtes Gebäude wie die Alte Vikarie denkmalgerecht zu sanieren“, so Ursula Schulte. Insgesamt hat der Deutsche Bundestag für das Denkmalschutzsonderprogramm 2020 der Staatsministerin für Kultur und Medien 50 Millionen Euro bereitgestellt.

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