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Tuncay Sönmez hofft auf den Re-Start: „Ich würde die letzten Spiele mit den Jungs genießen“

Tuncay Sönmez hört im Sommer als Coach beim A-Ligisten FC Overberge auf. Er hofft daher, dass er noch ein paar Spiele als Coach mitmachen kann - aber nicht um jeden Preis.

Die Zeiten sind ungewiss. Zwar hat der FLVW einen Starttermin für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bekannt gegeben. Ob der auch eingehalten kann, steht derzeit aber in den Sternen.

Ein Trainer, der zumindest darauf hofft, ist Tuncay Sönmez, Noch-Trainer des FC Overberge. Vor einigen Wochen hatten er und sein Trainerkollege Volker Grahl angekündigt, ihre Ämter im Sommer beim FCO niederzulegen. Für das Trainer-Duo würde ein Saisonabbruch also bedeuten, dass sie keine Spiele für den FCO mehr hauptverantwortlich coachen könnten.

Tuncay Sönmez sieht die Pläne des FLVW daher nicht ganz so kritisch wie viele seiner Kreisliga-Kollegen. Von denen pocht eine Vielzahl auf einen Abbruch und eine Annullierung der Saison.

Tuncay Sönmez: „Hygienekonzepte der Vereine sind sehr gut“

„Grundsätzlich freue ich mich darüber, dass es wieder losgeht. Ich würde die letzten Spiele mit meinen Jungs genießen“, sagt Sönmez. Positiv sieht er auch die Freigabe der Sportplätze für die Kinder: „Die Kinder leiden am meisten, demzufolge ist es gut, dass sie seit dem 8. März schon wieder trainieren können. Man hätte bei den Senioren auch mit dem Training früher anfangen können, da die Hygienekonzepte der einzelnen Vereine sehr gut sind.“

Als scheidender Coach hofft Sönmez daher, „dass wir die Hinrunde noch schaffen.“ Jedoch nicht um jeden Preis: „Man sollte immer die aktuellen Infektionszahlen im Auge behalten.“

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Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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Marcel Schürmann