Fabian Blum wird der Nachfolger von Patrick Linnemann und übernimmt den Trainerposten beim SuS Kaiserau II. © SuS

Linnemann-Nachfolger Fabian Blum könnte ähnlichen Weg einschlagen: „Das reizt mich schon sehr“

Der SuS Kaiserau hat schnell Ersatz gefunden für Patrick Linnemann. Fabian Blum übernimmt den Trainerposten der Kreisliga-Reserve. Eines Tages könnte er einen ähnlichen Weg gehen wie sein Vorgänger.

Als vor einigen Tagen das Telefon von Fabian Blum klingelte und sich Eckart Stender am anderen Ende meldete, war der Fußballtrainer schon überrascht. Denn: Der Vorsitzende des SuS Kaiserau hatte für Blum eine Beförderung parat. Er bot ihm die Stelle des Trainerpostens der zweiten Mannschaft an.

„Damit hatte ich nicht gerechnet, aber natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut, als die Anfrage kam“, sagt Fabian Blum im Gespräch mit der Sportredaktion. Allerdings habe er schon ein wenig nachdenken müssen, schließlich hatte er erst im vergangenen Jahr den Trainerposten der dritten Mannschaft übernommen. „In der Dritten sind wir eine eingeschworene Truppe. Da sind viele Freunde von mir extra hingewechselt, als ich dort Trainer wurde. Die wollte ich nicht einfach so da stehen lassen“, erklärt Blum.

Adäquater Ersatz für die Dritte – der „doppelte Dominic“ übernimmt

Auch mit seiner Frau musste der zweifache Familienvater (4 und 1) die Sache erst einmal abklären. „Sie hat schließlich grünes Licht gegeben“, sagt Blum mit einem Lachen. Er nahm das Angebot also an. Wohlwissend, dass es für die Dritte adäquaten Ersatz gibt.

Drei Kreuzbandrisse zog sich Fabian Blum in seiner Laufbahn zu. Seit vergangenem Jahr widmet er sich seinem Trainer-Dasein. © SuS © SuS

Dort übernimmt im Sommer der „doppelte Dominic“. „Dominic Krampe war unter mir schon als spielender Co-Trainer aktiv. Und Dominic Bonauer ist vorletztes Jahr dazugestoßen. In meiner Amtszeit – auch wenn sie nicht allzu lang war – hat man schon gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind.“, sagt Blum, der die Namen Krampe und Bonauer auch beim Vorstand vorgeschlagen hat. Blum: „Die haben sich gefreut und fanden, das sei eine Super-Idee.“

Drei Kreuzbandrisse sorgten für ein jähes Ende der aktiven Laufbahn

Fabian Blum spielte beim SuS in allen vier Herrenmannschaften. Doch ein dritter Kreuzbandriss stoppte seine aktive Laufbahn vor einigen Jahren. Auf einen vierten Kreuzbandriss wollte Blum dann doch lieber verzichten. Aber: „Ganz ohne Fußball geht’s halt nicht“, sagt er, wie er an das Trainer-Dasein kam. Beim SuS ist er ein echtes Urgestein, durchlief ab der D-Jugend sämtliche Jugendmannschaften. Nur angefangen hat er beim Kamener SC. „Sonst wäre es auch zu kitschig gewesen“, sagt Blum mit einem Schmunzeln.

Seinen Vorgänger bei der Kaiserauer Reserve, Patrick Linnemann, kennt Fabian Blum gar nicht so gut, wie er sagt. „Ich weiß, er gilt als Motivator. Ich will mit meiner Mannschaft gerne offensiver spielen. Für mich ist der Teamgedanke das Wichtigste. Ich will das Spiel an mich reißen und dass meine Mannschaft zusammen kämpft“, beschreibt Blum seine Art, wie er gerne Fußball spielen lässt.

Trainerscheine sollen kommen – Gespräche mit SuS-Vorstand laufen

Und trotzdem verbindet ihn möglicherweise bald noch mehr mit Patrick Linnemann, den es bekanntlich zum SuS Olfen in die Bezirksliga zieht. „Ich spreche schon mit dem Vorstand über Trainerscheine – ich besitze nämlich noch keine. Das soll aber in naher Zukunft passieren.“ Eines Tages – so Blum – will auch er den Weg in überkreisliche Gefilde finden. „Da hätte ich schon Bock drauf. Das reizt mich schon sehr“, so der 32-Jährige.

Sein neues Team kennt er zwar noch nicht allzu gut, aber komplett neu sind ihm die Spieler auch nicht. Mit einigen hat Blum sogar selbst noch zusammen gespielt. Deshalb traut er sich auch zu, die Ziele für die neue Saison zu definieren: „Wir werden sicherlich nicht oben in der Kreisliga A angreifen, aber auch nicht unten rumdümpeln. Ich denke, dass wir das Zeug haben, im gesicherten Mittelfeld zu landen. Ich will mit der Mannschaft Spaß haben und viele Siege einfahren.“

Über den Autor
Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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Marcel Schürmann

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