Hannes Gladysch (am Ball) spielt noch beim FC Overberge und wechselt im Sommer zum Königsborner SV. © Privat
Fußball

„Klub geht den richtigen Weg“, sagt Hannes Gladysch – und verlässt den FC Overberge trotzdem

Wie so einige seiner Teamkollegen wird auch Hannes Gladysch den FC Overberge im Sommer verlassen. Ihn zieht es zum Königsborner SV. Im Gespräch teilt der 20-Jährige seine Wechselgründe mit.

Der FC Overberge steckt seit Monaten in einer Phase des Umbruchs. In der kommenden Saison wird der Kader deutlich verändert aussehen – sowohl an der Seitenlinie als auch auf dem Platz. Einer, der den Fußball-A-Ligisten verlässt, ist Hannes Gladysch. Der 20-Jährige wird in der nächsten Spielzeit für den Königsborner SV auflaufen, ebenso wie sein Overberger Teamkollege Luca Steinbach.

Als Hannes Gladysch nach den Gründen für seinen Wechsel von Overberge zum Königsborner SV gefragt wird, antwortet der junge Defensiv-Spezialist pragmatisch: „Ganz einfach das Sportliche.“ Nach kurzer Überlegung fügt der 20-Jährige noch hinzu: „Königsborn hatte außerdem sehr gute Argumente und eine gute Perspektive.“

Überzeugt hatte ihn insbesondere der Trainer des aktuell Zweiten der Bezirksliga, Andreas Feiler. Ein weiterer Grund: Neben Gladysch geht auch Luca Steinbach den Weg von Overberge zum KSV.

„Wir verstehen uns, sind sehr gute Kollegen“, beschreibt Gladysch das Verhältnis zu seinem etwas jüngeren Mitspieler. Steinbach, dem talentierten Offensivspieler, trauen einige Weggefährten die zukünftige Aufgabe in der Bezirksliga bedenkenlos zu, darunter beispielsweise Robert Goslawski, der ab Sommer wieder für Overberge auflaufen wird.Und wie sieht Gladysch seine Chancen auf einen Stammplatz eine Liga höher? „Ich hoffe natürlich darauf. So genau kenne ich meine Konkurrenz bei Königsborn aber gar nicht.“ Logisch, Corona-bedingt konnte schließlich kein Probetraining abgehalten werden.

„Der Klub geht den richtigen Weg“

Sein Noch-Verein Overberge hatte zuletzt verkündet, vermehrt auf junge Spieler aus den eigenen Reihen zu setzen – also auf ebensolche wie Steinbach und Gladysch. „Damit geht der Klub auch den richtigen Weg“, glaubt Gladysch, er aber suche nun eine neue Herausforderung in der Bezirksliga.

Der 20-Jährige hofft dennoch, dass der FC mit seiner Neuausrichtung Erfolg hat: „Dafür braucht man ein gesundes Mittelmaß aus Spielern aus der eigenen Jugend und ein paar Leuten mit etwas mehr Erfahrung.“

Den Spaß am Fußball hat Gladysch trotz der langen Unterbrechung nicht verloren. „Ich würde gerne mal wieder auf dem Platz stehen, ganz klar“, betont er, „aber das ist ja aktuell überhaupt nicht abzusehen.“ Deshalb geht der 20-Jährige laufen, um sich fit zu halten und im Sommer bereit zu sein für die neue Aufgabe.

Neben Steinbach kennt Gladysch übrigens zwei weitere seiner zukünftigen Mitspieler: „Marc Tiller und Markus Soballa kenne ich aus der Schule.“

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Seit 2019 als freier Mitarbeiter für Lensing Media im Einsatz. Hat ein Faible für sämtliche Ballsportarten und interessiert sich für die Menschen, die den Sport betreiben - von der Champions League bis zur Kreisliga.
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