Blieb in fünf Partien glücklos, doch gegen Schwerte platzte der Knoten beim KSV-Stürmer Leon Lukas (l.). © Schürmann
Fußball

Erstes Saisontor für Königsborner Stürmer Leon Lukas: „Endlich ist der Knoten geplatzt“

Endlich ist es da: das erste Saisontor für KSV-Stürmer Leon Lukas. Dass er dafür sechs Spiele gebraucht hat, liegt aber fast schon auf der Hand. Denn: Lukas arbeitet „zu 80 Prozent für Valli Wettklo“.

Er hat es schon aus vielen Lagen probiert – nur ein Torerfolg blieb dem Königsborner Stürmer Leon Lukas lange Zeit verwehrt. Ganze fünf Spieltage lang. Gegen den VfL Schwerte gelang ihm am Sonntag endlich ein eigener Treffer. Lukas zimmerte den Ball im Strafraum mit dem Vollspann ins linke obere Eck – zum zwischenzeitlichen 2:0 (Endstand 3:0) und schrie den ganzen Frust der vergangenen Wochen heraus.

Für den 23-Jährigen ein toller Augenblick. „Endlich“, sagt Lukas im Gespräch mit der Sportredaktion, „hoffentlich ist jetzt der Knoten geplatzt.“ Bisher sei es für ihn keine einfache Saison gewesen: „Ich hatte Ladehemmungen, bin schwer reingekommen. Und dann konnte ich auch noch eine ganze Woche lang nicht mittrainieren.“ Die Folge: Leon Lukas fand sich auswärts beim 3:0-Sieg gegen den BV Brambauer nicht in der Königsborner Startelf wieder. „Da war ich mit mir nicht zufrieden“, meint der Stürmer.

Leon Lukas: „Hätte noch ein, zwei Tore mehr machen müssen“

Doch gegen Schwerte schenkte ihm Coach Andy Feiler wieder das Vertrauen, Lukas startete von Beginn an – und er zahlte es sofort zurück. „Das Tor hat sehr gutgetan – gerade gegen Graudi (David Graudejus, Torwart VfL Schwerte, Anm. d. Red.). Ich denke, das gibt uns und mir extrem viel Aufwind“, fiel schon eine große Last von Lukas‘ Schultern.

Daneben! Leon Lukas ärgert sich über eine vergebe Chance im Spiel gegen die U23 des Holzwickeder SC.
Daneben! Leon Lukas ärgert sich über eine vergebe Chance im Spiel gegen die U23 des Holzwickeder SC. © Schürmann © Schürmann

Trotzdem: Ganz zufrieden war er mit seinem Auftritt nicht: „Ich hätte schon noch ein, zwei Tore mehr machen können – oder müssen.“ Das übernahm dann sein Offensiv-Partner Val-Leander Wettklo für ihn. Die beiden spielen seit der E-Jugend mit ein paar Unterbrechungen zusammen und verstehen sich auf dem Platz fast blind, so Lukas, der das 3:0 von Wettklo vorbereitete.

Spiel beim TSC Kamen wird für den KSV richtungsweisend

Dass es bis dato noch nicht mit einem eigenen Tor geklappt hat, habe Lukas nicht allzu sehr beschäftigt, räumt er ein: „Gerade weil ich zu 80 Prozent eh nur für Valli Wettklo arbeite“, sagt Lukas, der häufig die Wege für seinen Sturmkollegen freiläuft. Man merkt: Das Duo ist ein eingespieltes Team.

Für den KSV war der zweite Sieg in Folge enorm wichtig. Das Duell am kommenden Sonntag dürfte aber noch etwas wichtiger sein: Es geht im Derby auswärts gegen den TSC Kamen, der wie der KSV im Aufwind ist. Lukas: „Das wird für uns extrem richtungsweisend. Der erste Dreier dürfte dem TSC gutgetan haben – aber wir wollen natürlich an unsere Leistung anknüpfen und den dritten Sieg in Serie holen.“

Über den Autor
Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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Marcel Schürmann

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