Der Jubel war groß, denn der Königsborner SV fuhr am Samstag beim VfL Wolfsburg seinen ersten Saisonsieg ein. © KSV
Handball

Erfolgreiche Vollsperrung: Königsborner SV steht auf der Autobahn – und in der Deckung

Erst stand der KSV auf der Autobahn, dann ganz sicher in der Deckung. Beim Drittliga-Neuling VfL Wolfsburg fuhren die Kreisstädterinnen ihren ersten Sieg ein.

Mit einem mehr als klaren Sieg fahren die Handballdamen des Königsborner SV im zweiten Saisonspiel ihre ersten zwei Punkte ein.

Frauen, 3. Liga (C): VfL Wolfsburg – Königsborner SV 14:27 (8:15). Trotz der langen Anfahrt mit kurzer Vollsperrung zeigten sich die Kreisstädterinnen gleich hellwach in der Sporthalle Wolfsburg. Mit Melanie Webers und Jessica Hackerts setzte KSV-Coach Kai Harbach auf seinen bewährten Abwehr-Innenblock und bereitete Wolfsburg gleich Probleme.

Königsborner SV geht das Spiel gleich fokussiert an

Schnell stand es 3:0 für den Gast. Doch Königsborn ließ in der Anfangsphase auch einiges liegen. So wurden zwei Siebenmeter ausgelassen. Aber Wolfsburg konnte dies nichts entscheidend nutzen. Zwei Treffer von Jona Krollmann zum 7:3 und 8:4 brachten dem KSV wieder Sicherheit. Und auch von der Siebenmetermarke klappte es jetzt. Rabea Pein netzte vom Punkt zum 9:5 ein und ließ im Laufe des Spiels noch fünf weitere Siebenmeter-Tore folgen.

„Das war heute souverän. Wir waren fokussiert und hatten eine super Deckung mit einer starken Torfrau Sina Röttger dahinter. Vorne hat heute alles funktioniert. Wir haben super Tempo gemacht und unsere Konzeptionen gut durchgespielt“, sagte ein zufriedenen KSV-Coach nach dem Spiel.

Königsborn setzte sich immer weiter ab und hatte sich beim 15:8 zur Pause schon einen ordentlichen Vorsprung erarbeitet. Nach dem Wechsel rochen die „Hurricanes“ – wie sich die Wolfsburger Handball-Damen nennen – etwas Lunte und konnten auf 12:17 verkürzen. Doch der KSV machte den Sack zu, legte einen 7:0-Lauf hin und sorgte schon früh für die Vorentscheidung.

Nur 14 Gegentore sind ein außergewöhnlich guter Wert

„Da war das Ding durch, aber die Mannschaft hat bis zum Schluss voll durchgezogen. Das war eine der besten Leistungen des Teams, seit dem ich da bin“, freute sich Harbach und ergänzt: „In der Deckung haben wir in den letzten 20 Minuten 11:3 gewonnen. Das sagt doch alles“. Mit lediglich 14 Gegentoren schaffte das Team auch für ein Drittliga-Spiel einen außergewöhnlich guten Wert.

KSV: Röttger, Jünner – Liese, Webers, N.Hering (1), Hackerts (4), Fahn (2), Wrede (1/1), Axtmann (3), Pelz (2), Köppel (2), Pein (6/6), Grünzig, Esterhaus (2), Krollmann (4/1)

Strafminuten: 10 / 8

Torfolge: 0:3, 3:7, 7:13, 8:15 – 12:17, 12:24, 14:27

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