Corona-Test

Zwei Tests und Quarantäne für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Künftig müssen sich Reisende, die aus Risikogebieten nach Deutschland kommen, auf zwei Corona-Tests und Quarantäne einstellen – so sehen die genauen Regeln aus.
Reiserückkehrern aus Risikogebieten drohen in Deutschland bald zwei Corona-Tests und Quarantäne. © picture alliance/dpa

Wer trotz Corona derzeit im Ausland Urlaub macht, hält sich fast immer in Risikogebieten auf. Galt seit Mitte November, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten in eine zehntägige Quarantäne müssen, die sie nach fünf Tagen mit einem Corona-Test auf eigene Kosten verkürzen können, soll sich das nun ändern. Laut einer Beschlussvorlage wollen Ministerpräsidenten und Bundesregierung am 5. Januar die Zwei-Test-Strategie ab dem 11. Januar einführen.

Ähnlich wie derzeit schon in Bayern praktiziert, soll es eine Zwei-Test-Strategie geben, die Reisende auch von Einreisen in verschiedene Länder kennen. Sie werden direkt nach Ankunft in Deutschland auf Covid-19 getestet und müssen dennoch die Quarantäne antreten. Weiterhin kann die Quarantäne mit einem negativen Corona-Test am fünften Tag nach Rückkehr verkürzt werden.

Reisende aus Risikogebieten: Zwei Corona-Tests und Quarantäne

Für Nordrhein-Westfalen gilt aufgrund eines Gerichtsentscheids weiterhin keine Quarantänepflicht. Hier greift nur die Testpflicht nach Rückkehr in Deutschland, die bereits zuvor beschlossen war.

Konkret bedeutet das: Wer ab dem 11. Januar aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkommt, muss sich entweder im Zielland selbst maximal 48 Stunden vor Rückkehr oder „unmittelbar nach Einreise“ einem Corona-Test unterziehen. Die bereits beschlossene digitale Einreiseanmeldung für alle Einreisen nach Deutschland aus Risikogebieten bleibt bestehen.

In ihrem Beschluss vom 5. Januar appellieren Bundes- und Landesregierung auch noch einmal an die Bürger: Sie sollten Reisen in Risikogebiete „ohne triftigen Grund“ vermeiden.

Der Artikel "Zwei Tests und Quarantäne für Reiserückkehrer aus Risikogebieten" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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