Coronavirus Weihnachten

Weihnachtsmärkte in Corona-Zeiten: „Halte es für unvertretbar“

Die Corona-Infektionszahlen sind zuletzt wieder stark gestiegen, insbesondere in den großen Städten. Es sei „unvertretbar“, in diesem Jahr Weihnachtsmärkte durchzuführen.
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält es „für unvertretbar“, in diesem Jahr Weihnachtsmärkte durchzuführen. © picture alliance/dpa

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen spricht sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gegen das Betreiben von Weihnachtsmärkten in diesem Jahr aus.

„Ich halte es für unvertretbar“

Lauterbach sagte der „Rheinische Post“: „Ich halte es für unvertretbar, in diesem Jahr Weihnachtsmärkte zu erlauben.“ Wer dort einen Glühwein trinken gehe, „riskiert an Heiligabend einen Krankenhausaufenthalt“. Für den SPD-Politiker gibt es kaum ein Hygienekonzept, dass tatsächlich genug Sicherheitsabstand auf den Märkten gewährleisten könne. Auch glaubt er, dass das Einhalten der Regeln von den Behörden nicht ausreichend kontrolliert werden könne.

Auch Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) äußerte sich skeptisch hinsichtlich der Möglichkeit von Weihnachtsmärkten in diesem Jahr und erwartet, dass sie eher nicht stattfinden könnten. „Wenn die Infektionszahlen weiter so ansteigen, dann wird es sehr schwierig, Weihnachtsmärkte zu veranstalten. Da sollten wir uns mal nichts vormachen“, sagte er im Interview mit der „Heilbronner Stimme“, dem „Mannheimer Morgen“ und dem „Südkurier“.

Der Artikel "Weihnachtsmärkte in Corona-Zeiten: „Halte es für unvertretbar“" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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