Russischer Geheimagent: „Putin hat nur noch zwei, drei Jahre zu leben“

Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik über AP veröffentlichte Foto zeigt Wladimir Putin während einer Videokonferenz.
Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik über AP veröffentlichte Foto zeigt Wladimir Putin während einer Videokonferenz. © picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP
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Wie ist es um die Gesundheit von Wladimir Putin bestellt? Seit Jahren kursieren Gerüchte über schwere Erkrankungen beim Kremlchef. Diese werden nun nochmals weiter angeheizt. Wie der englische „Mirror“ unter Berufung auf Aussagen eines russischen Geheimagenten berichtet, bleibe Putin nicht mehr viel Zeit. „Er hat nur noch zwei, drei Jahre zu leben“, zitiert die Zeitung den Agenten.

Die Info soll aus einer ärztlichen Diagnose stammen, heißt es. Diese besagt demnach: Der 69-Jährige habe eine „ernste und schnell voranschreitende Krebserkrankung“. Und weiter: „Uns wurde gesagt, dass er unter Kopfschmerzen leidet und wenn er im Fernsehen auftritt, braucht er Zettel, die in riesigen Buchstaben geschrieben sind“, soll der Agent berichtet haben. Seine Sehkraft verschlechtere sich zunehmend, seine Glieder würden unkontrolliert zittern.

Experte bezweifelt Gerüchte über Krankheit

Es gibt seit Jahren Gerüchte um eine schwere Erkrankung Putins. Der ehemalige Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6, Sir Richard Dearlove, etwa sieht sogar das „Ende dieses Regimes in Russland“ erreicht. Im Podcast „One Decision“ erklärte er jüngst, es werde spätestens im kommenden Jahr einen Machtwechsel geben.

Es gibt viele Gerüchte über angebliche Krankheiten Putins, von Schilddrüsenkrebs, Blutkrebs bis hin zu Parkinson. Bilder und Videos, auf denen Putin zittern oder unsicher laufen würde, werden als angeblicher Beweis für eine Parkinson-Erkrankung tausendfach geteilt.

Der Russland-Experte Gerhard Mangott äußerte gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aber Zweifel am Wahrheitsgehalt solcher Informationen. Er verwies darauf, dass es einen Informationskrieg aller Seiten gebe.

RND

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