Coronavirus

RKI-Chef zu Corona-Infektionen: „Besteht die Möglichkeit, dass sich die Lage noch verschlimmert“

RKI-Chef Lothar Wieler hat angekündigt, dass sich die Lage trotz des Lockdowns noch verschlimmern könnte. Die neuen Virus-Mutationen machen Abschätzungen zur Infektionsdynamik sehr schwierig.
Der Präsident des RKI, Lothar Wieler, kann angesichts neuer Virusvarianten noch nicht abschätzten, wie sich das Infektionsgeschehen weiter entwickelt. © picture alliance/dpa/POOL AP

Es könne angesichts neuer Mutationen noch nicht abgeschätzt werden, wie sich die neuen Virusvarianten in den nächsten Wochen in Deutschland ausbreiten und wie das die Infektionsdynamik beeinflussen könnte. „Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Lage noch verschlimmert“, sagte Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, während einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Mobilitätsdaten zeigten, dass dieser Lockdown nicht so effektiv wie der aus dem Frühjahr sei. In allen Bereichen gebe es noch genug Luft nach oben, um Maßnahmen einzuhalten – „mit aller Konsequenz“. Die Fallzahlen müssten massiv reduziert und niedrig gehalten werden. „Es gibt keinen anderen Weg“, so Wieler. Jede einzelne Infektion sei eine zu viel.

Höchststand bei Corona-Todeszahlen

Das RKI schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als „sehr hoch“ ein. Die Zahl der ans Robert-Koch-Institut gemeldeten Corona-Todesfälle hat an diesem Donnerstag (14. Januar) einen Höchststand erreicht. Innerhalb eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter 1244 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen von Donnerstagmorgen hervorgeht. Zudem wurden 25.164 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

RND

Der Artikel "RKI-Chef zu Corona-Infektionen: „Besteht die Möglichkeit, dass sich die Lage noch verschlimmert“" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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