Reisen in Zeiten von Corona

Kurioses Konzept: Jeder Chilene darf jetzt einmal Urlaub machen

Gefühlt steht gerade die ganze Welt still, an Reisen denken da nur die wenigsten.
Chilenen können einen Passierschein beantragen, um trotz der Pandemie in den Urlaub zu fahren. © picture alliance/dpa/Agencia Uno

An Urlaub ist dieser Tage angesichts der Coronavirus-Pandemie in den meisten Ländern der Welt kaum zu denken. Denn vielerorts kämpfen die Menschen gegen die Krise – Quarantäne und Lockdown sind an der Tagesordnung. Anders in Chile: Das südamerikanische Land erlaubt nach einem monatelangen harten Lockdown inklusive Ausgangssperren nun sogar Inlandsreisen, wie die „Welt“ berichtet.

Demnach liegt die Inzidenz in Chile derzeit bei 141. Auf dieser Basis erlaubt das Gesundheitsministerium den Einwohnern bis März nun mit einem Passierschein einen Urlaub im Inland. Allerdings trifft das nicht auf jeden Chilenen zu. Denn das Land ist in fünf Corona-Zonen aufgeteilt. Die Menschen in Zone eins haben Ausgangssperre und dürfen mit der Erlaubnis nur dringende Erledigungen machen.

Nur eine Reise für jeden Chilenen mit Passierschein möglich

In allen anderen Zonen gilt: Urlaub mit Passierschein ist genehmigt – außer in eine Quarantäneregion mit Stufe eins. Den entsprechenden Passierschein, der für nur einen Urlaub gültig ist, muss man bei der Regierung beantragen. Dabei muss An- und Abreisetag sowie das Reiseziel angegeben werden. Und dann geht es los ans Meer oder in die Berge. Dabei müssen die Chilenen an den Mundschutz denken, denn auch am Strand herrscht Maskenpflicht.

RND/lz

Der Artikel "Kurioses Konzept: Jeder Chilene darf jetzt einmal Urlaub machen" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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