Kinder

Krebskranker Ben: ein Tag als Berlins kleinster Polizist

Ein kleiner Junge durfte auf dem Polizeirevier Fingerabdrücke nehmen und Handschellen anlegen. Einmal Polizist sein – das war der größte Wunsch des siebenjährigen krebskranken Ben aus Berlin.
Die Polizei in Berlin erlaubte dem krebskranken Ben, einen Tag lang Polizist sein. (Symbolbild) © Anna Lisa Oehlmann

Was man werden will, wenn man groß ist: Cowboy, Astronaut, Feuerwehrmann. Aber gern auch Polizist. Dem kleinen Ben (7) erfüllte die Berliner Polizei jetzt vorab den Herzenswunsch. Einen Tag lang war er der kleinste Polizist der Hauptstadt. Mit Helm, Uniformjacke, allem Pipapo. Und dann gab es noch eine Überraschung.

Ben fuhr im Funkwagen mit, lernte, mit Handschellen umzugehen

Der Hintergrund ist ernst. Ben ist krank, hat Krebs, steht kurz vor seiner Strahlentherapie. Der Verein Kinderträume e. V. organisierte Bens Traumtag. Eindeutig ein Motivationsschub.

Denn er fuhr im Funkwagen mit, nahm mit dem Pinsel Fingerabdrücke von einer Tasse, spähte in die Sammelzelle für Gefangene und legte seiner Mutter Handschellen an. Die Polizisten vom Berliner Abschnitt 13 ließen sich nicht lumpen.

Und zu guter Letzt kam – für eine eventuelle Berufswunschalternative – noch ein amerikanischer Feuerwehroldtimer vorbei. Mit einem Feuerwehrmann durfte Ben die Drehleiter ausprobieren. Ein Tag rappelvoll mit Glück. Und jetzt geht es ans Gesundwerden.

RND

Der Artikel "Krebskranker Ben: ein Tag als Berlins kleinster Polizist" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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