Tipps und Tricks

Kochboxen – bestellen oder selbst packen?

Nudeln mit Tomatensoße, Pesto oder Arrabbiata? Bei vielen ist der Speiseplan mittlerweile fast so eintönig wie der Alltag im Homeoffice. Kochboxen bieten dazu eine kreative Alternative.
Bei einer Kochbox sind alle Zutaten portionsweise zu den mitgelieferten Rezepten enthalten. © picture alliance / dpa

Honig-Teriyaki-Burger mit scharfer Mayo, philippinisches Pfefferhuhn oder Blumenkohlscheiben mit Spinatsauce – was sich nach der neuen Speisekarte des Gourmetrestaurants in der Fußgängerzone anhört, sind Rezeptbeispiele großer Kochboxenanbieter. Das Prinzip hinter der Box ist einfach: Kundinnen und Kunden wählen online, wie viele Gerichte sie wöchentlich erhalten möchten und bestimmen eine Rezeptkategorie.

Neben vegetarischen Gerichten oder Mahlzeiten mit Fisch und Fleisch gibt es oft auch ein familienfreundliches Angebot oder kalorienbewusste Kost. Zusammen mit passenden Rezepten versenden die Anbieter die frischen Zutaten in gekühlten Verpackungen direkt nach Hause.

Immer mehr Deutsche kochen mit Kochboxen

Der Markt boomt. Der Anbieter „Marley Spoon“, einer der größeren in Deutschland, verdoppelte 2020 seinen Umsatz. Der Preis für den „Luxus“ im Paket ist allerdings stolz: Ab 40 Euro aufwärts kosten die Boxen für zwei Personen mit drei Mahlzeiten. Pro Gericht und Person sind das 4 bis 7 Euro. Doch wie sieht es im Vergleich mit den Kosten für die einzelnen Produkte aus?

Die Kochbox im Kostencheck

Das Gericht Kräuterschnitzel mit Ofenkartoffeln ist Teil des Rezeptkatalogs eines Kochboxanbieters. Kosten der Box: Rund 6 Euro pro Person. Wer Kartoffeln, Schweineschnitzel, Salatbeilagen und mehr im Supermarkt kauft, liegt dagegen bei rund 3,50 Euro pro Person und bezahlt damit nur etwas mehr als die Hälfte als beim Kochboxgericht.

Aber: Eine halbe Zitrone oder 17 Milliliter Mayo, wie im Rezept angegeben, sind in so geringen Mengen nicht erhältlich. Die berechneten 3,50 Euro beziehen sich auf die exakten Mengenangaben, die im Rezept genannt sind. Der gesamte Einkauf für das Gericht wird etwas teurer und es bleiben Reste, die verarbeitet werden müssen.

Mit Kochboxen lässt sich Zeit und Geld sparen

Was Kochboxen unschlagbar macht: Sie liefern ein Full-Service-Paket und sparen Zeit. Unter der Woche, wenn die Mittagspause wieder viel zu kurz ist, entfällt nicht nur der Einkauf und die Rezeptsuche, sondern auch die Vorbereitung und Portionierung der Lebensmittel beim Kochen.

Das Prinzip der Kochbox ist absolut alltagstauglich und das können auch Hobbyköchinnen und -köche für sich nutzen: Wer sich am Wochenende ein bis zwei Stunden Zeit nimmt, kann Kochboxen für die Woche ganz einfach selbst zusammenstellen. So lässt sich an Werktagen Zeit sparen – im Vergleich zur bestellten Kochbox aber auch bares Geld.

Rezeptidee: So lassen sich Kochboxen einfach selber machen

Das wird für eine Kochbox für zwei Personen benötigt:

500 g gemischtes Gemüse, zum Beispiel Karotten, Paprika, Zucchini oder Brokkoli, 160 g Basmatireis, 400 ml Kokosmilch (1 Dose), 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2-3 cm frische Ingwerknolle, 1 Limette, 30 g Cashews, geröstet und gesalzen, 1,5 TL Curry, 1 TL Kurkuma, 2 TL Paprikapulver, 0,5-1 TL Chiliflocken

Zusätzlich benötigt wird Öl zum Anbraten und Salz (aus dem Vorrat, nicht mitpacken).

Zubereitung des Rezepts:

Das Gemüse waschen, putzen und in circa 1 Zentimeter große Stücke schneiden. Die Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch schälen und feinhacken. Die Limette auspressen. Den Reis mit etwas Salz und der doppelten Menge Wasser aufkochen. Bei sehr geringer Hitze 15 bis 20 Minuten quellen lassen. 2 Esslöffel Öl (z.B. Raps oder Kokosöl) in einer Pfanne erhitzen, das Gemüse etwa 10 Minuten anbraten, regelmäßig wenden.

Das Gemüse in eine Schüssel geben. In der sauberen Pfanne Zwiebeln und Knoblauch mit 1 Esslöffel Öl anbraten, nach 1-2 Minuten die Gewürzmischung dazugeben. Gut rühren und weitere 2 Minuten braten. Das Gemüse, den Limettensaft, die Kokosmilch und Salz nach Geschmack dazugeben. Mit Reis und den gerösteten Cashews servieren.

Kochbox packen:

Lose Zutaten wie Reis in saubere Schraubgläser abfüllen. Die Gewürze ebenfalls portionieren, mischen und ebenfalls in ein Schraubglas geben. Alle Zutaten in einen leeren Karton stellen. Das Rezept ausdrucken oder abschreiben und dazu legen.

Unabhängig vom eigenen Kochalltag ist die DIY-Box ist ein tolles Geschenk für (gestresste) Freunde und Familien. Mit einer Schleife verziert und dem Rezept auf einer schönen Karte oder einem bunten Blatt Papier schenkt die bunte Zutatenbox nicht nur Freude, sondern auch Zeit.

Der Artikel „Kochboxen – bestellen oder selbst packen?“ stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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