Coronavirus

Debatte über Impftempo nimmt Fahrt auf: Merkel und Länderchefs wollen am 17. März reden

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen sich nächste Woche mit dem Start von Corona-Impfungen in Arztpraxen befassen.
Kanzlerin Merkel will sich kommende Woche mit den Länderchefs treffen. © picture alliance/dpa/EPA-Pool

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen sich am 17. März unter anderem mit dem Start von Corona-Impfungen in Arztpraxen befassen. An diesem Mittwochabend wolle man sich über aktuelle Impffragen abstimmen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Teilnehmerkreisen.

Die Gesundheitsminister hatten sich am Mittwoch auf die 16. Kalenderwoche (19. bis 25. April) oder früher als Starttermin für die routinemäßigen Impfungen in Arztpraxen geeinigt – sollten dies die Liefermengen zulassen.

Regierungssprecher Steffen Seibert hatte mitgeteilt, Merkel und die Ministerpräsidenten wollen zeitnah über die Empfehlungen der Gesundheitsministerkonferenz entscheiden.

Bayern will am schnellsten sein

Am 22. März will sich Merkel wie geplant mit der Ministerpräsidentenrunde über das weitere Vorgehen im Corona-Lockdown abstimmen. In Bayern sollen die Hausärzte früher gegen das Coronavirus impfen können als anderswo in Deutschland.

„Wir erwarten, dass die Impfstofflieferungen des Bundes die Arztpraxen in die Lage versetzt, ihren Patienten zum 1. April ein Impfangebot machen zu können“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) laut Mitteilung vom Freitag. „In Bayern werden ab Anfang April die niedergelassenen Ärzte als zweite Säule die Bayerische Impfstrategie ergänzen.“

Der Artikel "Debatte über Impftempo nimmt Fahrt auf: Merkel und Länderchefs wollen am 17. März reden" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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