Coronavirus

Corona-Impfstoff von Curevac: EMA startet Schnell-Prüfverfahren

Die Europäische Arzneimittel-Behörde hat das schnelle Prüfverfahren für den Impfstoff des Tübinger Herstellers Curevac gestartet. Damit könnte der nächste Hersteller eine Marktzulassung beantragen.
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Die Entscheidung für das Schnell-Prüfverfahren beruhe auf den vorläufigen Ergebnissen von Labortests und klinischen Studien. Daraus wird nach Angaben der EMA deutlich, dass der Impfstoff die Produktion von Antikörpern gegen das Coronavirus anregt.

Die Behörde bewertet die Daten nach dem sogenannten Rolling-Review-Verfahren. Dabei werden Daten und Ergebnisse laufend geprüft, auch wenn die Testreihen noch nicht abgeschlossen sind und auch kein Antrag auf Zulassung in der EU gestellt wurde. Das Verfahren ist schneller als herkömmliche Prüfungen, aber ebenso sorgfältig, wie die EMA mitteilte. Wie lange die Prüfung dauern werde, ist unklar.

Noch kein Antrag auf Zulassung

Sobald genug Beweise für die Wirksamkeit des Impfstoffes vorliegen, kann der Hersteller die Marktzulassung in der EU beantragen. Die Experten der EMA geben dazu eine Empfehlung ab. Formal entscheidet dann die EU-Kommission. Zurzeit laufen zwei weitere Prüfverfahren von Impfstoffen. Bisher sind in der EU drei Impfstoffe zugelassen.

RND

Der Artikel "Corona-Impfstoff von Curevac: EMA startet Schnell-Prüfverfahren" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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