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Balkonpflanzen im Frühling: Diese Frühblüher vertragen Frost

Tagsüber mildes Frühlingswetter, nachts fallen die Temperaturen noch gerne in den Minusbereich. Mit diesen Tipps überleben Balkonpflanzen eisige Temperaturen.
Vorfreude ist die schönste Freude: Der Frühling kann sich jetzt auch schon auf dem Balkon bemerkbar machen. © picture alliance/dpa/dpa-tmn

Sonnenstrahlen, Vogelgezwitscher und Marienkäfer: Der Frühling steht vor der Tür und setzt den grauen, kalten Wintertagen ein Ende. Doch nachts fallen die Temperaturen gerne in den Minusbereich. Das muss den Blumenliebhaber aber keineswegs daran hindern, den Balkon jetzt schon fit für die bunte Jahreszeit zu machen.

Schritt 1: Blumenkästen reinigen

Der erste Schritt in Richtung Wohlgefühl: Die Kästen und Blumentöpfe vom Schmutz des Vorjahres befreien. Das funktioniert am besten mit einem Handfeger und einem feuchten Lappen. Für die hartnäckigen Ablagerungen eignet sich ein Wasserbad, das mit Zitronensäure oder Essig versetzt ist. Bei unglasierter Keramik kann auch eine Drahtbürste hilfreich sein.

Schritt 2: Die richtige Pflanzerde benutzen

Für Balkonpflanzen ist eine Pflanzenerde, die locker und gut durchlässig ist, ideal. Dabei sollte man auch darauf achten, dass möglichst wenig Torf enthalten ist – der mindert nämlich zum einen die Qualität und ist außerdem schlecht für die Umwelt, weil seine Gewinnung zur Zerstörung der Moore beiträgt und große Mengen Kohlendioxid enthält. Oft ist torffreie Blumenerde zwar teurer als Billigprodukte, Sie sollten bei der richtigen Erde aber ohnehin nicht sparen: Viele günstige Produkte neigen dazu, bei Regen oder einer hohen Luftfeuchtigkeit zu verklumpen.

Schritt 3: Nährstoffdünger regt Wachstum an

Direkt nach dem Einpflanzen brauchen Balkonpflanzen Nährstoffe und sollten deshalb gedüngt werden. Ein mineralischer Mehr-Nährstoffdünger enthält sowohl den für das Wachstum der Blätter wichtigen Stickstoff als auch Phosphor und Kali, die für das Blütenwachstum zuständig sind.

Darüber hinaus sollten Sie Ihre Pflanzen regelmäßig ausputzen und verwelkte Blüten entfernen – denn Fruchtansätze hindern sie sonst daran, weitere Knospen zu bilden.

Fehler beim Gießen vermeiden

Anders als im Garten verfügen Pflanzen im Balkonkasten nur über wenig Wasservorrat. Deshalb ist es wichtig, sie richtig zu gießen und – gerade wenn es noch kälter ist – nicht zu ertränken. In der Regel reicht es, die Blumen auf dem Balkon ein Mal am Tag zu bewässern.

Ideal dafür ist kalkarmes Regenwasser, das nicht direkt auf Blätter und Blüten gegossen werden sollte, sondern auf die Erde.

RND

Der Artikel "Balkonpflanzen im Frühling: Diese Frühblüher vertragen Frost" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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