Kommunikation in Pandemie-Zeiten

Aus dem Bauch: So sprechen Sie auch mit Maske klar und deutlich

Die Mund-Nasen-Bedeckung gehört momentan vielerorts dazu – auch im Supermarkt oder in der Bahn. Oft kommt nur Genuschel beim Gegenüber an. So machen Sie sich trotz Maske verständlich.
Mit Maske wird die Kommunikation manchmal schwierig. Mit diesen Tipps versteht man Sie dennoch. © picture alliance/dpa

Durch ein Stück Stoff zu sprechen, kann auf Dauer anstrengend sein. Warum verstehen einen alle nur so schlecht? Doch das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist weder bei Nachfragen an das Personal im Supermarkt noch bei Telefonaten in Bus und Bahn eine Option. Vielmehr kommt es auf die korrekte Technik an.

Am besten mehr aus dem Bauch sprechen

Wichtig ist, dass man versucht, ruhig, deutlich und laut genug zu sprechen, ohne zu brüllen, erläutert die Stimmtrainerin Brigitta Gumpricht aus Dortmund. Gerade lautes Sprechen ist mit einer Alltagsmaske aber schwieriger. Der Stoff sei hinderlich, weil der Schall nicht mehr so frei nach vorne gelangen könne, erläutert Gumpricht. Damit die Stimmbänder nicht zu sehr beansprucht werden, wenn man lauter reden muss, rät sie, mehr aus dem Bauch zu sprechen.

„Wenn ich merke, dass im Hals etwas schmerzt, weil ich versuche, so laut zu reden, ist das ein Anzeichen, dass ich mich entspannen muss“, erklärt die Expertin. Dies bedeute dann vor allem, ruhiger zu sprechen – „und zwar nicht unbedingt von der Lautstärke her, sondern von der Sprechgeschwindigkeit, und ohne Druck aus dem Hals.“

Der Artikel "Aus dem Bauch: So sprechen Sie auch mit Maske klar und deutlich" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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