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Klimafood

Mit der Ernährungsweise einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Was bedeutet nachhaltige Ernährung? Sich so zu ernähren, dass die gesamten gesundheitlichen, ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen des Ernährungsstils möglichst positiv sind.
Eine nachhaltige Ernährung kann sehr vielfältig sein. © AOK NORDWEST

Aspekte wie Müllvermeidung, Nutzung saisonaler und regionaler Lebensmittel sowie die Einschränkung des Fleischkonsums spielen bei der nachhaltigen Ernährung eine Rolle. Das Kochbuch „Klimafood“ und unsere Internetseite bieten Informationen, Tipps und Rezepte rund um das Thema nachhaltige Ernährung.

Wesentlichen Aspekte einer nachhaltigen Ernährung

Fleischkonsum reduzieren: Der Fleischkonsum der Deutschen macht den größten Teil des ökologischen Fußabdrucks unserer Ernährung aus. So nimmt jeder Deutsche knapp 90 Kilogramm Fleisch pro Jahr zu sich. Problematisch ist dies vor allem, weil für eine solch hohe Fleischproduktion große Anbauflächen für die Futtermittel der Tiere notwendig sind.

Die Intensivbewirtschaftung dieser Ackerflächen ist Ursache für eine hohe ökologische Belastung der Umwelt und erzeugt hohe Mengen Treibhausgas. Zusätzlich verhindert der Futtermittelanbau eine Nutzung der Fläche, um Nahrungsmittel für den Menschen anzubauen und ist damit ein Faktor des Welthungerproblems.

Darüber hinaus kommt ein weitgehender Verzicht auf Fleisch auch der Gesundheit entgegen. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine vorwiegend pflanzliche Kost, in der rund 75 Prozent unserer Nahrung pflanzlichen Ursprungs sind und nur 25 Prozent aus tierischen Quellen stammen.

Regional und Saisonale Lebensmittel verwenden: Damit die Supermärkte auch im Winter die volle Produktpalette an Obst und Gemüse anbieten können, müssen hohe Transportzahlen und -wege und ein hoher Energieverbrauch für Treib- und Lagerhäuser in Kauf genommen werden.

Dies trägt ebenfalls zu einer hohen Umweltbelastung bei. Stattdessen empfiehlt es sich auf saisonal in Deutschland erhältliche Nahrungsmittel zu achten und diese möglichst aus dem regionalen Umfeld zu beziehen.

Bio-Qualität einkaufen: Bio-Produkte weisen geringere Pestizidrückstände auf und haben eine bessere Klimabilanz als konventionelle Produkte. So schneiden Bio-Gemüse mit einer 30 Prozent geringeren Umweltbelastung und Bio-Fleisch mit einer nur halb so starken Umweltschädigung im Vergleich zu den entsprechenden konventionellen Produkten wesentlich besser ab.

Begründet liegt dieser positive Effekt vor allem im Verzicht auf synthetische Düngemittel und Pestizide. Im Laden lassen sich Bio-Produkte an entsprechenden Siegeln erkennen. Hier erhalten Sie Informationen über bestimmte Siegel.

Keine Lebensmittel verschwenden: Im Durchschnitt wirft jeder Deutsche pro Jahr 75 Kilogramm Lebensmittel weg. Dabei ist das Mindesthaltbarkeitsdatum oft kein Wegwerfdatum. Häufig wird zu viel gekauft und anschließend schlecht gelagert, sodass verderbliche Lebensmittel noch schneller als nötig verderben. Mit einem Blick auf die Vorräte und einem Einkaufszettel lassen sich Fehlkäufe vermeiden. Unser Tipp: Die Initiative des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: zugutfürdieTonne.

Faire Produkte auswählen: Nicht alle Lebensmittel lassen sich aus regionalem Anbau beziehen. Das gilt z.B. für Kaffee, Tee oder Schokolade. Der faire Handel garantiert, dass Produkte unter gerechten Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Ob ein Lebensmittel aus fairem Anbau stammt, lässt sich am Faitrade-Siegel ablesen.Fairtrade.PNG

Einkaufsweg: Bereits der Einkaufsweg bietet die Möglichkeit, Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und dabei etwas für die Gesundheit zu tun, indem für kürzere Strecken öfter Fahrrad statt Auto genutzt wird.

www.aok.de/kp/nordwest/klimafood

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