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Weniger Behandlungen

Auswirkungen des Virus auf die Krankenhäuser in Westfalen-Lippe

Die Krankenhauseinweisungen der Versicherten der AOK NORDWEST in Westfalen-Lippe blieben auch in der 3. Pandemiewelle unter den Werten des Vergleichszeitraumes vor der Pandemie in 2019.
Auch in der dritten Pandemiewelle: Erneut weniger Behandlungszahlen in vielen Krankenhäusern in Westfalen-Lippe. © AOK/hfr.

Nach einer aktuellen Auswertung lag die Gesamt-Fallzahl in Kliniken in Westfalen-Lippe (ohne psychiatrische Kliniken) von März bis Mai dieses Jahres um 15 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum 2019. In der zweiten Welle von Oktober 2020 bis Februar 2021 betrug der Rückgang noch 20 Prozent, in der ersten Welle von März bis Mai 2020 sogar 27 Prozent im Vergleich zu den Zeiträumen vor Corona.

Anlass zur Sorge

Anlass zur Sorge bereitet nach wie vor der Rückgang bei den Notfall-Behandlungen: Denn auch in der dritten Pandemiewelle lagen die Klinikeinweisungen aufgrund von Schlaganfall mit einem Minus von sechs Prozent und Herzinfarkt (Minus 13 Prozent) weiterhin unter dem Niveau der Vorpandemiezeit.

„Wir appellieren deshalb dringend an die Patientinnen und Patienten, bei Notfallsymptomen auch unter den Bedingungen der Pandemie nicht zu zögern und umgehend den Notruf zu wählen“, so Dr. Christoph Vauth, stellvertretender AOK-
Vorstandsvorsitzender.

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