Zukünftige Bauherren sollten sich für ein Grundstück in Südlohn und Oeding beeilen

dzBaugrundstücke

In Südlohn ist kaum ein Bauplatz mehr zu bekommen. Auch in Oeding werden die Grundstücke knapp. Bürgermeister Christian Vedder ist damit durchaus zufrieden, plant aber weiter in die Zukunft.

Südlohn

, 03.09.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer aktuell durch das Baugebiet Burloer Straße-West fährt, sieht wie dort an allen Ecken unter Hochdruck gearbeitet wird. Etliche Baukräne recken sich in den Himmel. Auf vielen Grundstücken stehen schon Rohbauten oder zumindest die Bodenplatten sind schon angelegt.

Auch beim Blick auf die Übersicht der Gemeinde fällt auf: Viele freie Grundstücke gibt es nicht mehr. Ganze 17 Grundstücke kann die Gemeinde dort noch verkaufen. Noch einmal 17 Grundstücke werden von privater Hand verkauft. Sie liegen am westlichen Rand des Neubaugebietes.

Die Grundstücke der Gemeinde sind zwischen knapp 500 und etwas über 904 Quadratmeter groß und kosten zwischen 120 und 152 Euro pro Quadratmeter.

Striktere Regeln für zukünftige Bauherren

Da die freien Grundstücke langsam knapp werden, hat die Gemeinde nun auch dort engere Vorgaben angelegt: Ausschließlich Bewerber, die länger als drei Jahre in Südlohn gemeldet sind, gebürtig aus der Gemeinde stammen, oder ihren Arbeitsplatz in der Gemeinde haben, können noch auf ein Grundstück hoffen.

„Der Rat bemüht sich, dass möglichst Familien, die aus der Gemeinde kommen, dort auch ein Grundstück erhalten“, sagt dazu Bürgermeister Chrisitan Vedder. Vor allem reine Investoren sollen so nicht zum Zuge kommen.

Bürgermeister ist mit dem Stand der Vermarktung zufrieden

Er zeigt sich mit der Resonanz auf die Vermarktung sehr zufrieden. „Nachdem das Baugebiet rechtssicher geworden ist, war die Vermarktung enorm stark angelaufen“, erklärt er. Das sei zwar inzwischen etwas abgeflaut, dennoch macht er sich um die weitere Vermarktung der übrig gebliebenen Grundstücke keine Sorgen.

Ganz anders sieht es immer noch in Südlohn aus. Dort gibt es weiterhin eine sehr starke Nachfrage nach Grundstücken. Aktuell gibt es nur noch zwei freie Areale im Baugebiet Scharperloh.

Neuer Bauabschnitt im Scharperloh zieht sich noch etwas

„Weil dort die Nachfrage von Anfang an so groß war, haben wir die Grundstücke gar nicht erst im Internet angeboten“, erklärt Bürgermeister Christian Vedder. Dennoch hätten sie reißenden Absatz gefunden. Aktuell müssen sich Interessenten noch eine Weile gedulden.

Die nächste Ausbaustufe des Baugebietes Scharperloh soll erst Mitte 2020 erschlossen werden. „Die Nachfrage zeigt, dass wir weitermachen müssen, um Interessenten die Möglichkeit zu geben, in Südlohn ihr Haus zu bauen“, sagt Christian Vedder.

Ortskerne in beiden Ortsteilen sollen erhalten werden

Doch die weitere Planung ist nicht unbedingt einfach. Schließlich sollen die Ortskerne in Südlohn und Oeding erhalten bleiben. „Es bringt nichts, überall einfach ein Neubaugebiet anzudocken und den eigentlichen Ortskern so an den Rand zu verschieben“, erklärt er.

Deswegen setze die Verwaltung auch darauf, Baulücken zu schließen oder alte Flächen neu zu bebauen. „An der Eschstraße ist ja zum Beispiel gerade ein Mehrfamilienhaus auf der Fläche des ehemaligen Kiosks entstanden“, sagt er.

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