Worten müssten langsam Taten folgen oder der Zahnlose Papiertiger

dzKommentar

Der „Kaiser von Hundewick“ lebt weiter in der Brookhütte. Lesen Sie dazu den Kommentar

Südlohn

, 16.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Und wieder sind sechs Wochen verstrichen. Eineinhalb Monate, in denen sich außer der Ankündigung „Wir stehen vor einer Lösung“ aber auch wirklich gar nichts an der Situation in der Brookhütte verändert hat.

Bei allen Schwierigkeiten, Personalengpässen und berechtigten Urlaubsansprüchen: Das Signal, das Christian Vedder als Kopf der Verwaltung sendet, ist fatal. Der Umzug des „Kaisers“ ist zwar Chefaufgabe, doch daran zu halten braucht sich ja offenbar niemand. Außer vielen Gesprächen ist nichts passiert. Papier ist in Südlohn wohl besonders geduldig.

Eigentlich eine eindeutige Entscheidung

Nur noch einmal, damit mich niemand falsch versteht: Meinetwegen soll der „Kaiser“ in der Brookhütte glücklich werden. Aber: Die Gemeinde will seinen Umzug. Sie will seine Art des alternativen Wohnens dort nicht dulden. Eine Entscheidung, mit der man nicht einverstanden sein muss, die man aber zumindest nachvollziehen kann.

Umsetzung fehlt

Doch wenn diese Entscheidung einmal getroffen ist, muss die Gemeinde sie eben auch umsetzen – im Zweifel eben auch mit einer härteren Gangart. Und genau daran scheitert Christian Vedder mit seiner Verwaltung bisher auf ganzer Linie.

Seit im April 2018 ein Bauzaun aufgestellt wurde, um Jürgen Rensinghoff aus der Hütte zu vertreiben und der ihn kurzerhand wieder entfernte, beweist die Verwaltung eindrucksvoll, dass man mit ihr machen kann, was man will. Und da helfen auch keine vollmundigen Erklärungen.

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