Theo Pass (l.) mit Det Müller beim Dreh vor dem Burghotel. Der knallrote VW Bus ist längst zum Markenzeichen von Theo Pass geworden. Und auch dem Moderator des Automagazins „Grip" entlockte der Bulli mit Porschemotor ein breites Grinsen. © privat
Dreharbeiten in Oeding

Theo Pass und sein knallroter VW Bus kommen bei „Grip“ ins Fernsehen

Dass Theo Pass vernarrt ist in seinen roten VW Bus, ist kein Geheimnis. Jetzt tritt das Duo auch im Fernsehen auf: TV-Moderator Det Müller hat den Bulli genau unter die Lupe genommen.

In und um Oeding ist Theo Pass mit seinem knallroten VW Bus natürlich längst bekannt wie der sprichwörtlich bunte Hund. Jetzt betritt das Duo aber auch die große Bühne: In einer der nächsten Folgen des Automagazins „Grip“ auf RTL Zwei soll es um Busse mit Doppelkabine gehen. Theo Pass‘ VW-Bus tritt dabei gegen einen Ford Transit und einen Mercedes Transporter an.

„Das war ganz witzig“, sagt Theo Pass und kann sein breites Grinsen kaum verstecken. Det Müller, TV-Moderator, Autonarr und Experte für Oldtimer, sei eben ein echter Typ. „Der lebt, was er macht“, sagt er. Vielleicht hätten sie sich deswegen so gut verstanden: „Das mache ich schließlich auch. Ich lebe Gastronomie und ich lebe mein Auto.“ Gemeinsam hätten sie viel gelacht und auch eine Menge dummes Zeug geredet. „Ich hoffe, das kommt nicht alles ins Fernsehen“, sagt er. Die Dreharbeiten seien dabei schon merkwürdig gewesen: „Alles mit möglichst viel Abstand, wegen des Coronavirus‘“, erklärt Theo Pass.

Bus auf Herz und Nieren durchgecheckt

Der Kontakt zu Det Müller sei über einen gemeinsamen Bekannten in Vreden entstanden. Und so sei das Filmteam Anfang Dezember nach Oeding gekommen. Einen Tag lang haben sie seinen Bus genau unter die Lupe genommen. Haben Schwachstellen und den Motor untersucht und sind natürlich zu einer Spritztour in die Umgebung gestartet.

Porsche- statt VW-Motor: Der T2 von Theo Pass ist – wie sein Besitzer – ein echtes Unikum.
Porsche- statt VW-Motor: Der T2 von Theo Pass ist – wie sein Besitzer – ein echtes Unikum. © privat © privat

Wie sein Bus abgeschnitten hat, kann er noch nicht sagen. Aus seiner Sicht ist das Rennen natürlich längst entschieden: „Ein VW Bus ist einfach das Auto, das bei den Menschen das meiste auslöst“, sagt Theo Pass. Jeder könne mit so einem Bulli eine Geschichte verbinden. „Das ist einfach ein Gefühl von Freiheit und Ausbrechen, sobald man hinter dem Lenkrad sitzt“, schwärmt er. Und so ein Auftritt im Fernsehen sei natürlich auch für das Burghotel eine tolle Werbung.

Inzwischen steht auch der Sendetermin fest: Wie RTL Zwei auf Nachfrage erklärt, wird die Folge am 7. Februar um 18.15 Uhr ausgestrahlt.

VW Bus steht jetzt erstmal in der Werkstatt

Der Test ist dem Pass‘schen Bus aber offenbar nicht allzu gut bekommen: Seit einigen Tagen steht der Patient mit Motorschaden still. Demnächst soll er in die Werkstatt geschleppt werden. „Was genau das Problem ist, weiß ich noch nicht. Irgendwie will er gerade nicht“, sagt Theo Pass – nimmt es aber gelassen hin: Der Bus sei ja auch umgebaut. Statt des ursprünglichen VW-Motors werkelt im Heck des roten Busses ein Porsche-Motor. Und der macht jetzt eben Zicken. Der Anlasser könne es sein. Oder etwas ganz anderes. Jedenfalls gibt der Bus im Moment keinen Ton von sich. Vier oder sechs Wochen werde es wohl dauern, bis alles wieder läuft, meint der Oedinger. Aber auch das gehöre eben dazu.

Einen Tag lang hat Det Müller vom Automagazin
Einen Tag lang hat Det Müller vom Automagazin „Grip“ mit seinem Filmteam den VW Bus genau unter die Lupe genommen. © privat © privat

„Manche Leute mögen sagen, ich bin ein bisschen krank in der Birne“, sagt Theo Pass lachend. Aber auch das sei in Ordnung. Für ihn gehört der Bus mit zur Familie: „Der Bus ist vor meiner Frau in die Familie gekommen und ist einfach ein Markenzeichen von mir“, erklärt er.

Neues Bullitreffen an der Burg ist schon geplant

Dabei hat er aber auch schon die nächsten Ziele vor Augen: Das nächste Bullitreffen am Burghotel zum Beispiel. Das plant er nach der erfolgreichen Premiere der Bulli-Burg im vergangenen September für den 23. bis 25. April. Passend zur Maimeile in Oeding und dem verkaufsoffenen Sonntag. Wenn alles klappt und die Einschränkungen gegen das Coronavirus bis dahin gelockert sind. 70 bis 80 Busse würde er gerne begrüßen.

Und dann ist da ja noch der Traum von einem neuen Bus. „Einen VW T1 möchte ich ja eigentlich schon noch haben“, sagt er. Doch im Moment habe er dafür schlicht keinen Platz. Aber vielleicht könne man ja in der Garage etwas Platz schaffen, wenn seine Frau ihren Käfer verkaufen… Die Verhandlungen sind da noch nicht endgültig abgeschlossen.

Über den Autor
Redaktion Ahaus
Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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Stephan Rape

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