Südlohnerinnen nähen 2000 Masken und spenden 6600 Euro an Kinderkrebshilfe

Spendenaktion

Rund 2000 Masken hat Agnes Lansing mit fünf anderen Südlohnerinnen genäht und in der Engelapotheke verkauft. 6600 Euro kamen so zusammen. Eine Spende, die genau zum richtigen Zeitpunkt kam.

Südlohn

, 03.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
6600 Euro Spenden sind durch den Verkauf der selbstgenähten Masken zusammengekommen. Bei der Übergabe am Donnerstag waren alle Beteiligten darüber begeistert – auch wenn das durch die Gesichtsmasken nicht so gut zu sehen ist.

6600 Euro Spenden sind durch den Verkauf der selbstgenähten Masken zusammengekommen. Bei der Übergabe am Donnerstag waren alle Beteiligten darüber begeistert – auch wenn das durch die Gesichtsmasken nicht so gut zu sehen ist. © Stephan Teine

Als Agnes Lansing im März die ersten Mund-Nase-Masken nähte und in die Engelapotheke in Südlohn brachte, war ihr nicht klar, welchen reißenden Absatz sie haben würden. „Wir haben einfach angefangen, weil es ja nirgends Masken zu kaufen gab“, sagt die Südlohnerin. Heute, rund drei Monate später, ist sie vom Erfolg überwältigt. Rund 2000 Masken hat sie mit fünf anderen Frauen zusammen genäht und über die Engelapotheke verkauft.

Erlös geht komplett an die Kinderkrebshilfe Weseke

Den Erlös aus dem Verkauf der Masken haben sie am Donnerstag an die Kinderkrebshilfe Weseke übergeben: Ein Spendenscheck über 6600 Euro. Als Burkhard Mudrack, Vorsitzender der Kinderkrebshilfe Weseke, diese Zahl sieht, ist er erst einmal sprachlos. „Ich fand es ja von Anfang an eine tolle Idee. Dass es aber so gut laufen würde, hätte ich nie gedacht“, erklärt er schließlich.

Die Spende kommt genau richtig: „Wir können eigene Aktionen im Moment auch nicht durchführen“, so Burkhard Mudrack. Der Verein sei daher auf jede Unterstützung angewiesen.

Auch Dr. Karin Tophoff, Inhaberin der Engelapotheke, ist begeistert: „Die Aktion war einfach klasse. Sie hat gezeigt, wie schnell vor Ort eine Lösung für ein Problem gefunden wurde.“

Neue Masken produzieren die Frauen erstmal nicht mehr. „Es gibt sie jetzt ja überall zu kaufen“, sagt Agnes Lansing.

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