Politiker wollen erst ein Konzept, bevor sie mehr Geld in Spielplätze investieren

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Auf den Spielplätzen in der Gemeinde soll investiert werden. 20.000 Euro plant die Gemeinde dafür in diesem Jahr ein. Die SPD hätte gerne vier Mal so viel ausgeben.

Südlohn

, 21.01.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

20.000 Euro sollen in diesem Jahr in die Südlohner und Oedinger Spielplätze investiert werden.

Im Haupt- und Finanzausschuss hatte die SPD-Fraktion zunächst noch beantragt, diese Summe deutlich zu erhöhen. Die Rede war von bis zu 80.000 Euro. Doch dafür bekamen die Sozialdemokraten keine Mehrheit.

Anderen Fraktionen fehlt ein Konzept für die Spielplätze

„Das ganze Thema Spielplätze ist noch nicht rund“, sagte Günther Bergup (UWG). Auch Hermann-Josef Frieling (CDU) argumentierte so. „Überall kneift es im Moment noch“, sagte er. So gebe es kein Konzept, was mit der erhöhten Summe überhaupt angeschafft werden solle.

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Das konnte auch die SPD nicht näher erklären. „Mit dem Geld könnte die Planung besser voran gebracht werden“, sagte Rita Penno (SPD).

Unter anderem Grundstücksfragen sind noch offen

Doch Grundstücksfragen seien noch nicht geklärt, erklärte Hermann-Josef Frieling. Ein Spielplatz pro Ortsteil könnte zu einer besonders attraktiven Fläche ausgebaut werden. Das sei aber bisher noch nicht näher beraten. Einstimmig wurde die Erhöhung des Budgets für die Spielplätze schließlich abgelehnt.

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2019 wurden 45.000 Euro für die Umgestaltung von Spielplätzen eingeplant. „Das Geld wurde fast komplett ausgegeben“, erklärte Dirk Vahlmann, Leiter des Bauamtes. Vor allem für den Ersatz von Spielgeräten, die nicht mehr der Norm entsprachen.

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