Osterferien halten nicht vom Blutspenden ab – neuer Rekord beim Südlohner Termin

Blutspende

Eine Blutspende zu Beginn der Ferien – kann das gutgehen? Die Aktiven waren zuversichtlich, und am Ende begeistert. Denn ihre Erwartungen wurden nicht nur übertroffen. Es gab einen Rekord.

Südlohn

, 17.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Osterferien halten nicht vom Blutspenden ab – neuer Rekord beim Südlohner Termin

Viel los war am Montag bei der Blutspendeaktion in der Aula der Hans-Christian-Andersen-Schule. Die Ehrenamtlichen des örtlichen DRK-Verbands und die Mitarbeiter des Blutspendedienstes West hatten eine Menge zu tun. foto Beining © Georg Beining

Es ist Montag, der Blutspendetag in der früheren Roncalli-Hauptschule – seit mehr als anderthalb Jahren schon Hans-Christian-Andersen -Schule – an der Doornte. Früher gab es bei diesen Terminen noch so etwas wie eine Privatsphäre für die Spender. Da wurden die Klassenräume im Erdgeschoss für die Blutabnahmen und die Anmeldungen genutzt. In denen standen nicht mehr als jeweils fünf bis sechs Liegen.

Die nächsten Spendentermine

  • Oeding, von-Galen-Grundschule, Fürst-zu-Salm-Horstmar-Straße 7, Donnerstag, 23. Mai, und 8. August, jeweils 17 bis 20.30 Uhr.
  • Südlohn, Hans-Christian-Andersen-Schule, Doornte 21, 8. Juli und 30. September, jeweils in der Zeit von 17 bis 20.30 Uhr.

Seitdem die Einrichtung nun Hans-Christian-Andersen-Schule heißt und an den Kreis vermietet ist, geht das offenbar nicht mehr. Alles konzentriert sich nun in der Aula im Zentrum des Erdgeschosses und hat in etwa den Charme eines Feldlazaretts: Liegen in langen Reihen nehmen die Blutspender auf. Die machen das Beste daraus und lassen sich weder Motivation noch gute Laune verderben.

Rolf Knoche vom DRK-Ortsverein sieht das mit seinen übrigen Ehrenamtlern ebenfalls ganz locker: „Es ist der übliche Betrieb. Der Trubel, den wir jetzt haben, macht den Leuten nichts aus.“

180 galt es zu knacken

Ob die beginnenden Osterferien die Spenderzahlen beeinträchtigen? „Eher nicht“, sagt Rolf Knoche, „Die Leute fahren wohl alle erst Mitte der Woche in die Ferien.“ Er rechnet mit dem üblichen Spenderaufkommen: „Letztes Mal hatten wir 180 Spender. Das werden es heute auch, schätze ich.“ Und draußen kommen immer weitere Spender in ihren Autos und auf ihren Fahrrädern. Es sieht gut aus.

Später am Abend klingelt dann noch das Telefon des Berichterstatters. Rolf Knoche ist dran – wie versprochen: „Wir hatten 215 Spender, davon allein acht Erstspender. Das ist ein neuer Rekord.“ Und daran können weder das „Feldlazarett“ noch die fehlende Privatsphäre irgendetwas ändern. Die Einheimischen wissen um ihre Verantwortung für ihre Mitmenschen.

Lesen Sie jetzt