Gut im Zeitplan liegen die Arbeiten am neuen Pfarrheim an der St.-Jakobus-Kirche in Oeding. Schon bald sollen die Maßnahmen im Kircheninnern in Angriff genommen werden. © Markus Gehring
Neues Pfarrheim

Neubau an der St.-Jakobus-Kirche nicht ganz ohne Lieferschwierigkeiten

Reibungslos laufen derzeit die Bauarbeiten für das Pfarrheim an der St.-Jakobus-Kirche in Oeding. Schon bald sollen die Arbeiten in der Kirche beginnen. Sofern Engpässe weitgehend ausbleiben.

Gut aus den Startlöchern waren die Bauarbeiten an der St.-Jakobus-Kirche in Oeding im Mai gekommen – und auch nach gut zweieinhalb Monaten Bauzeit am künftigen Treffpunkt, dem Pfarrheim, liege man noch gut im Zeitplan, erklärt Stephan Bengfort von der Zentralrendantur Ahaus-Vreden, zuständig für Investitionen und Gebäude. Bis zum Juli sollte ursprünglich der Rohbau des Neubaus an der Kirche fertig werden, so der Plan.

Für die laufende Woche sei die Betondecke zum ersten Obergeschoss geplant, so Bengfort. Platz soll der Bau künftig für zwei kleinere Gemeinderäume für Gruppen, eine große Küche, Toilettenanlagen und einen kleinen Bürotrakt bieten. Sobald die Decke aufgetragen sei, könnten bald weitere Gewerke wie Verblenderarbeiten, die Dacheindeckung oder auch der Einbau der Fenster in Angriff genommen oder abgeschlossen werden.

Lieferschwierigkeiten halten sich in Grenzen

Hier und da habe man natürlich auch mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, der Markt sei aktuell „überhitzt“. „Diese halten sich aber in Grenzen, wir sind gut dabei“, so Bengfort. Er lenkt den Blick dabei schon nach vorne. Ab dem Spätsommer oder Frühherbst ist es geplant, die Arbeiten am künftigen Pfarrsaal in Angriff zu nehmen – sofern das Projekt weiterhin weitgehend von Verzögerungen durch Engpässe verschont bleibt. Dieser wird quasi „im letzten Joch der Pfarrkirche“ Platz finden, erklärt Bengfort.

Geplant waren 14 Monate für den Neubau, sechs für die Sanierung der Kirche – Anstrich, Beschallung, Elektrik, Beleuchtung – und den Neubau des Pfarrsaals. Die Planer hatten sich bewusst einen nicht ganz so straffen Zeitrahmen gesetzt.

Kirchenbetrieb muss ausgelagert werden

Bis zu dem Moment, an dem die Bauarbeiten in die Kirche zögen, könne der Kirchenbetrieb auch ungehindert weiterlaufen, ab voraussichtlich September oder Oktober müsse dieser „ausgelagert“ werden, so Stephan Bengfort. Pfarrer Stefan Scho hatte bei der Vorstellung der Pläne einen Umzug ins „alte“ Pfarrheim vorgeschlagen.

An den rund 1,4 Millionen Euro Investitionssumme wird das Bistum Münster einen Anteil von 70 Prozent haben, den Rest für die neuen Räume und eine Sanierung übernimmt die Gemeinde St. Vitus und St. Jakobus.

Während es im aktuellen Baubetrieb bisher rund läuft, hatte es bei der vorgelagerten Sanierung der Außenhülle oder auch bei Bodenbelag und Bodendielen im Turm Verzögerungen gegeben. Ursächlich dafür waren unter anderem auch die Coronakrise und die Witterung.

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