Gemeinde freut sich über Rekord bei der Gewerbesteuer

Haushaltsplan 2015

Rund 4,62 Millionen Euro wird die Gemeinde im laufenden Jahr aus Gewerbesteuern einnehmen. Das ist fast doppelt soviel wie im Jahr 2000.

SÜDLOHN

, 11.03.2015, 18:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeinde freut sich über Rekord bei der Gewerbesteuer

Südlohns Bauausschuss vor Ort: Vor seiner letzten Sitzung trafen sich die Mitglieder an der Daimlerstraße.

Vor 15 Jahren hatte die Gemeinde ein Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 2,36 Millionen Euro. Und: Der Blick in den Haushaltsplan für das laufende Jahr verrät, dass die Gemeinde noch nie soviel Gewerbesteuer eingenommen hat, wie in diesem Jahr veranschlagt.

Und diese Entwicklung geht so weiter. Bis 2018 prognostiziert der Kämmerer der Gemeinde ein Gewerbesteueraufkommen von rund 5,03 Millionen Euro. Geld, das bei leeren kommunalen Kassen dringend gebraucht wird. Damit die Gewerbesteuer weiter sprudelt, investiert die Kommune in Infrastruktur. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses machten sich die Kommunalpolitiker ein Bild von der Entwicklung an der Daimlerstraße in Oeding.

Endausbau

Dort sind in den vergangenen Jahren neue Gewerbebetriebe entstanden. Der Bereich des Gewerbegebietes Pingelerhook ist mittlerweile so weit bebaut, dass Anfang September mit dem Straßenendausbau begonnen wird. Straßenbreite: sechs Meter; Gehweg: ein beziehungsweise zwei Meter Breite.

Gleichzeitig richteten die Kommunalpolitiker vor Ort ihr Augenmerk auf den Erweiterungsbereich für das Gewerbegebiet. Es gebe bereits Anfragen für Flächen, die der Kommune noch gar nicht gehören, berichtete Bürgermeister Christian Vedder und machte damit gleichzeitig deutlich, dass Druck besteht, das Gewerbegebiet dort weiter zu entwickeln.

Einnahmequellen

Nur so könne Interessierten künftig in Oeding neue Gewerbeflächen angeboten werden. Neue Unternehmen bedeuten Arbeitsplätze für die Menschen in Südlohn und Oeding und die Erschließung weiterer Einnahmequellen durch das aus den Unternehmensansiedlungen zu erwartende Gewerbesteueraufkommen für die Gemeinde.

 

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