Ende gut - alles gut

Süldohn Unter dem Glockengeläut der St. Vitus Kirche fuhren kürzlich 41 Kinder des Lembeck-Ferienlagers in den Ortskern ein. Schon sehnlichst wurden sie von Eltern und Freunden zurückerwartet.

31.07.2008, 18:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Die Mädchen und Jungen aus der Gemeinde hatten jeden Tag etwas anderes vor im Lembeck-Lager. Und auch abends war für Unterhaltung gesorgt. privat</p>

<p>Die Mädchen und Jungen aus der Gemeinde hatten jeden Tag etwas anderes vor im Lembeck-Lager. Und auch abends war für Unterhaltung gesorgt. privat</p>

Alle waren wohlbehalten wieder zu Hause eingetroffen. Das war auch nicht anders zu erwarten: Schließlich lautete das Motto des diesjährigen von der Kirchengemeinde St. Vitus und St. Jakobus veranstalteten Lagers "Ende gut - alles gut". Die Mädchen und Jungen im Grundschulalter standen noch ganz unter den Eindrücken ihrer erlebnisreichen Urlaubstage. Zum Abschluss nahmen deshalb alle an einem letzten Spiel auf dem Marktplatz teil. Dann ging es endlich nach Hause, wo die Kinder jede Menge von ihren Abenteuern zu erzählen hatten.

Zum Beispiel von einer ganz besonderen Aktion, die sich die engagierten Helfer ausgedacht hatten: den "Verkehrt-herum-Tag", der morgens nicht mit einem ausgiebigen Frühstück, sondern mit dem Abendessen begann. Mächtig auf den Kopf gestellt wurde der Alltag der Kinder. Aber so soll es in den Ferien schließlich auch sein. In lebhafter Erinnerung geblieben sind sicher auch das Quiz im Taxi, "Lembeck sucht den Superstar" und das Chaos-Spiel. Doch nicht nur tagsüber ging die Post ab: Am Abend tanzten Kinder in der lagereigenen Disco zu den neuesten Hits. Die Umgebung erkundet haben sie bei einer Wanderung im Waldgebiet "Granat", wo sie einen Feuerwehrturm bestiegen. Gänsehaut pur war bei der Nachtwanderung zur "knarrenden Eiche" garantiert.

Wenn der Grusel-Spaß zu unheimlich wurde, waren tröstende Betreuer nicht weit. Das Helfer-Team freute sich besonders, dass zwei jüngere Frauen neu hinzugekommen waren, die das Küchenregiment im Lager übernahmen. Sie hat eine neue Generation die Lücke geschlossen zwischen jungen Lagerbesuchern und vornehmlich älteren Helfern. kh

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