Einwendungen gegen neue Stromtrasse können ab 22. Juni vorgebracht werden

A-Nord

Im Juli sollen Vorarbeiten für die Stromtrasse A-Nord zwischen Südlohn und Oeding beginnen. Parallel läuft die Planung weiter. Ab nächster Woche kann sich die Öffentlichkeit beteiligen.

Südlohn

, 10.06.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mitten zwischen Südlohn und Oeding verläuft der Korridor für die Stromleitung A-Nord. Dort beginnt die Firma Amprion mit den Voruntersuchungen für den Bau der Leitung.

Mitten zwischen Südlohn und Oeding verläuft der Korridor für die Stromleitung A-Nord. Dort beginnt die Firma Amprion mit den Voruntersuchungen für den Bau der Leitung. © Bernd Schlusemann

Die vorgeschlagene Trasse für die neue Gleichstromverbindung A-Nord läuft mitten zwischen den Ortsteilen Südlohn und Oeding hindurch. Die entsprechenden Unterlagen liegen gerade der Bundesfachplanung vor. Am 29. Mai hat die Bundesnetzagnetur die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen bestätigt.

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Die Öffentlichkeitsbeteiligung für das weitere Verfahren beginnt am Montag, 22. Juni. Darauf weist der Vorhabenträger Amprion online hin.

Einwendungen sind vom 22. Juni bis 21. August möglich

„Jede Person und anerkannte Umwelt­vereinigung, die in ihren satzungsgemäßen Aufgaben berührt ist, kann sich zu dem empfohlenen Trassen­korridor und den Alternativen vom 22. Juni bis zum 21. August 2020 äußern“, heißt es dort weiter.

Die vorgebrachten Einwendungen werden danach erörtert. Zeitpunkt sowie Art und Weise dieser Erörterung sollen noch festgelegt werden. Erst danach werde über den Verlauf des Trassenkorridors entschieden werden.

Protest gegen geplanten Trassenverlauf

Wie berichtet, regt sich in Südlohn und Oeding einiger Protest gegen die so geplante Trasse. Verwaltung und Politik befürchten, dass die beiden Ortsteile durch die Stromtrasse zerschnitten und voneinander getrennt werden. Mit der Stromtrasse soll Energie von den Offshore-Windparks in der Nordsee bis ins Rheinland transportiert werden.

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