Bubble Balls, Pokémon und jede Menge Spaß

Südlohner Maislabyrinth

Der kleine Gino steigt in den gepolsterten Ball, schnallt sich an und rennt los - gegen seine Oma, die prompt hinfällt. Doch sie fällt weich, denn auch sie steckt in einem Ball, einem sogenannten Bubble Ball. Im Maislabyrinth von der Familie Wehling ist das neue Spiel der Hit.

SÜDLOHN

, 25.07.2016, 17:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Maislabyrinth in Südlohn ist nicht einfach nur ein Maislabyrinth. Für Kinder ist es ein wahres Paradies. Ob Stiefelweitwurf, Bällebad, Wasserspiele oder Kettcarfahren - Familie Wehling hält ihre Besucher in Bewegung. Jedes Jahr kommt ein neues Spiel hinzu. In diesem Jahr hat Heinrich Wehling etwas tiefer in die Tasche gegriffen und Bubble Balls gekauft - das sind gepolsterte Bälle, in die man hineinklettern kann. Nur die Füße ragen heraus.

Ob man so gegeneinander Fußball spielt oder sich gegenseitig umschubst - fest steht: Es macht Spaß. So auch Heinrich Wehlings Gästen. "Die Ideen sind wirklich originell. Für die Kinder ist das optimal, sie haben viel Auswahl. Es ist richtig schön hier", sagt Aggi Bohländer, die mit ihrer Tochter Kim und Enkel Gino zum ersten Mal hier ist. Für nur vier Euro lässt sich auf dem großen Gelände neben dem Hof der Wehlings viel erleben.

Pokémon sitzt im Feld

Sogar Pokémon kann man hier mit der neuen App fangen. "Es ist wirklich wahr. Ein Pokémon befindet sich mitten im Labyrinth", sagt der Landwirt und muss schmunzeln. "Das hat mir mein Sohn begeistert erzählt." Doch nicht nur er hat das schnell bemerkt, sondern auch andere Pokémon-Fänger. Wehling hat schon oft Autos anhalten sehen. "Die wissen schon, dass sich hier einer versteckt."

Das Publikum bei den Wehlings ist ziemlich durchmischt. Das weiß die 18-jährige Kirsten Terschluse am besten. Sie sitzt in der kleinen Holzhütte am Eingang, verkauft Eintrittskarten, Getränke oder Eis. "Hauptsächlich kommen junge Familien zu uns. Aber auch Kegelclubs oder Landfrauen. Die gehen dann zum Bauerngolf", erzählt sie.

Grober Plan

Damit es nicht langweilig wird, ist das Labyrinth jedes Jahr anders angelegt. Wenn der Mais zehn Zentimeter hoch ist, fährt Heinrich Wehling raus und schneidet die Wege zwischen dem Mais frei. Ein grober Plan hilft ihm dabei. 90 Prozent seiner Gäste finden ohne Hilfe wieder heraus. Doch trotzdem muss der Landwirt zugeben: "Ja, ich habe mich sogar schon einmal verfahren."

Das Maislabyrinth befindet sich an der Borkener Straße 4 und ist noch bis zum 23. Oktober von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet vier Euro.

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