Bewital: „Zero Emission Haus“ auf sechs Stockwerken für die Verwaltung

Bewital Unternehmensgruppe

Das Oedinger Unternehmen Bewital hat mit den Bauarbeiten für ein neues Verwaltungsgebäude begonnen: Ein sechsgeschossiges Gebäude mit 2000 Quadratmetern Bürofläche wird entstehen.

Oeding

, 23.03.2021, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Setzten den „ersten Spatenstich“ für den offiziellen Baubeginn für das neue Verwaltungsgebäude  (v.l.) Jürgen Kempe, Torben Hemsing (Hemsing-Bau), Bürgermeister Werner Stödtke, Jürgen Petershagen, Ulrike Petershagen, Dr. Jürgen Wigger (Bewital), Jens Hemsing (Hemsing Bau) und Annette Robers (Robers Ingenieure).

Setzten den „ersten Spatenstich“ für den offiziellen Baubeginn für das neue Verwaltungsgebäude: (v.l.) Jürgen Kempe, Torben Hemsing (Hemsing-Bau), Bürgermeister Werner Stödtke, Jürgen Petershagen, Ulrike Petershagen, Dr. Jürgen Wigger (Bewital), Jens Hemsing (Hemsing Bau) und Annette Robers (Robers Ingenieure). © Bewital

Die Bewital Unternehmensgruppe baut ein neues Verwaltungsgebäude. Mit dem neuen Quartier des Oedinger Unternehmens werde ein weiterer Anker für das Wachstum der Gruppe geschaffen, heißt es in der Pressemitteilung.

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„Teams aus ganz unterschiedlichen Bereichen, die bisher aufgrund von Platzmangel in verschiedenen Gebäuden untergebracht waren, werden durch den Neubau wieder zusammengeführt“, teilt Bewital mit. Damit werde der Unternehmensphilosophie gefolgt. Denn der persönliche Austausch von Spezialisten aus ganz unterschiedlichen Bereichen sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Unternehmensgruppe. Das Gebäude wird Platz für mehr als 100 Arbeitsplätze in der Verwaltung bieten.

Kombination zwischen mobilem Arbeiten und der Präsenz vor Ort

Corona hat die Arbeitswelt für viele Betriebe einschneidend geändert. Homeoffice hat stark an Bedeutung gewonnen. Da stellt sich die Frage, ob ein neues Verwaltungsgebäude überhaupt noch zeitgemäß ist. Ulrike Petershagen, Gesellschafterin der Bewital Unternehmensgruppe, erklärt: „Für uns geht es um die optimale Kombination zwischen mobilem Arbeiten und der Präsenz vor Ort im Büro. Das war auch vor der Pandemie für uns bereits ein wichtiges Thema.“

Die Planung des neuen Gebäudes habe sich deshalb durch Corona kaum verändert. „Wir schlagen die Brücke zwischen den Arbeitswelten und die Architektur, die zum echten Austausch der Teams einlädt, trägt dem Gedanken voll und ganz Rechnung“, so Ulrike Petershagen.

So wird das neue Verwaltungsgebäude der Unternehmensgruppe Bewital nach Fertigstellung aussehen.

So wird das neue Verwaltungsgebäude der Unternehmensgruppe Bewital nach Fertigstellung aussehen. © Bewital

Bewital wird ein sechsgeschossiges Gebäude mit 2000 Quadratmetern Bürofläche errichten. „Wir sind froh, dass wir das neue Gebäude mit lokalen Unternehmen verwirklichen können“, hebt Geschäftsführer Jürgen Petershagen hervor. Auch die Gemeinde begrüßt das Bauvorhaben. Bürgermeister Werner Stödtke sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Bewital mit diesem Gebäude ein attraktives Arbeitsumfeld schafft. Auch ist die erhebliche Investition ein weiteres Zeichen für die Verbundenheit von Bewital mit unserem Ort.“

Helle Töne und große Fensterflächen

Die Bauweise ist modern und gradlinig, helle Töne und große Fensterflächen sollen ein freundliches Bild erzeugen. Neben vielen Büros wird es vor allem auch viele zentrale Bereiche geben, die auch abteilungsübergreifende Teamarbeit künftig noch intensiver fördern. „Ideen können wesentlich besser umgesetzt werden, wenn man sich persönlich trifft. Außerdem fördert das den Zusammenhalt, den das Arbeiten in unserem Unternehmen ausmacht“, erläutert Geschäftsführer Dr. Jürgen Wigger.

Photovoltaikanlage deckt kompletten Strombedarf

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach wird den kompletten Strombedarf des neuen Verwaltungsgebäudes abdecken. Zusätzlich wird die Abwärme aus der Produktion für die Heiz- und Kühlanlagen genutzt. Durch diese Kombination kann Bewital komplett auf fossile Brennstoffe verzichten und das Bürogebäude wird zum sogenannten „Zero Emission Haus“.

Haustiere im Büro erlaubt

Elektroladestationen sorgen außerdem dafür, dass auch E-Autos künftig „betankt“ werden können. Wie könnte es anders sein, finden auch die Haustiere der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Platz. Beim Boden wird deshalb zum Beispiel komplett auf Teppich verzichtet, auch eine Hundedusche für Vierbeiner ist in den Plänen berücksichtigt. „Viele bringen ihre Hunde mit zur Arbeit, deshalb sind auch solche Details für uns ein selbstverständlicher Bestandteil der Planungen gewesen“, betont Ulrike Petershagen.

Die Fertigstellung des Verwaltungsgebäudes ist im vierten Quartal 2022 geplant. Das alte Verwaltungsgebäude soll anschließend abgerissen werden.

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