Benutzerfreundlich und ein Schritt in Richtung des digitalen Rathauses: Markus Lask, Leiter der Facheinheit Zentrale Dienste, sieht die Gemeinde mit der neuen Homepage und den darin verknüpften Online-Dienstleistungen für die Zukunft gut aufgestellt. © Markus Gehring
Neue Homepage

Auf schnellem Weg zur Urkunde: Rathaus der Gemeinde Südlohn wird digitaler

Die Gemeinde Südlohn hat eine moderne Homepage. Das zeitgemäße Design stand aber nicht im Fokus. Der Bürger soll von einer hohen Benutzerfreundlichkeit und Online-Dienstleistungen profitieren.

Die Geburtsurkunde online beantragen? Das ist auch bei der Gemeinde Südlohn schon möglich. Weitere Dienstleistungen sollen folgen. Mit der Live-Schaltung der neuen Homepage (www.suedlohn.de) der Gemeinde macht diese einen „nächsten Schritt in die neue Welt“, wie es Markus Lask ausdrückt.

Seit Juni ist der Leiter der Facheinheit Zentrale Dienste im Amt – und die Überarbeitung der Website ist ihm in den ersten Monaten ein besonderes Anliegen, in das er sich persönlich einbringt. Im Fokus stand eine hohe Benutzerfreundlichkeit.

Auch wenn es noch kleinere „Kinderkrankheiten“ auszumerzen gilt – der Zeitpunkt, die neue Homepage zu präsentieren, sei nun gekommen, betont Markus Lask. Sonst wäre es zu spät geworden. „Natürlich klemmt es zum Beispiel noch bei ein paar Verknüpfungen, auch die Plattform probürger muss noch abschließend überarbeitet und eingepflegt werden“, erklärt Lask.

„Wir müssen uns vor anderen Kommunen nicht verstecken“

Diese Form des digitalen Rathauses erhalte ebenso ein „Upgrade“. Man habe allerdings einen „Zustand erreicht, den man präsentieren kann“. Und das erste „Look and Feel“ habe ihn überzeugt: „Ich denke, wir müssen uns nicht verstecken.“

Großer Wert wurde – wie gesagt – auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. Das sogenannte Responsive Webdesign macht vieles komfortabler. In anderen Worten: „Die Homepage ist auch über Tablet oder Smartphone sehr übersichtlich abzurufen“, so Lask. Für mehr Mobilität und Flexibilität. Ebenso werde für eine hohe Barrierefreiheit gesorgt, zum Beispiel über vergrößerbare Schriftgrößen.

Angedacht sei auch ein Übersetzungstool. „Englisch und – wegen der Grenznähe – Niederländisch bieten sich an“, berichtet Lask. Sämtlich Maßnahmen, um das Online-Angebot für eine möglichst breite Zielgruppe benutzerfreundlich zu gestalten. Sukzessive würden diese Punkte nun angegangen, jeden einzelnen Bereich werde man sich noch mal anschauen.

Eigene Auftritte für Schulen, Jugendwerk und Bürgerbusverein

Technisch wurde das bestehende Angebot auf die neue Typo3-Version angehoben. „Das war auch dringend notwendig“, ist Markus Lask überzeugt. Nun gelte es, die Seite kontinuierlich aktuell zu halten. „Auch müssen wir schauen, was kann bleiben, was muss überarbeitet werden und was kann weg“, sagt Lask. Klare, übersichtliche Strukturen seien wichtig.

Eigene Homepages erhalten die beiden Grundschulen, das Jugendwerk, die Musikschule und sogar der Bürgerbusverein. „Alles ist in der Gemeindeseite verortet und am Design wird der Nutzer erkennen, dass es sich um eine Familie handelt“, so Markus Lask.

Möglichst viele Dienstleistungen sollen digitalisiert werden

Der Bürgermeistervertreter kommt noch einmal auf das Thema Digitalisierung zu sprechen. „Wir müssen schauen, welche Dienstleistungen digitalisierbar sind“, erklärt Markus Lask. Häufige Vorgänge sollten Priorität genießen, um „die Wege für die Bürgerinnen und Bürger zum Rathaus zu minimieren“. Andere, wie zum Beispiel die Verlängerung des Personalausweises, bedingten ein persönliches Vorsprechen. Verknüpft werden soll mit den Dienstleistungen in jedem Fall eines: ein Online-Bezahldienst, der nun bereits eingerichtet ist.

Markus Lask selbst wird noch die eine oder andere Stunde in dieses Projekt investieren, seine nahezu tägliche Mini-To-do-Liste werde im verantwortlichen Team abgearbeitet. „Man unterschätzt zunächst, wie aufwendig das ist“, so Lask. Letztlich entschädige das gute Ergebnis. Alles zum Wohle der Bürger.

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