Mit viel Energie geht die neue Pastoralreferentin Theresa Dahlke an ihre neue Aufgabe heran. Die 25-Jährige kann dabei auf große Unterstützung vom Seelsorgeteam mit Pater Raju Peter bauen. © Michael Schley
Kirchengemeinde

25-jährige Pastoralreferentin freut sich auf „kunterbunte“ Aufgabe

Seit dem 1. August ist Theresa Dahlke die neue Pastoralreferentin in St. Vitus & St. Jakobus. Im Gespräch erklärt sie, was gerade diese Aufgabe so spannend macht und was den Ausschlag gab.

„Kunterbunt.“ Immer wieder geht Theresa Dahlke dieses Wort über die Lippen. „Kunterbunt beschreibt meine Aufgabe einfach am besten“, erklärt die neue Pastoralreferentin in der Kirchengemeinde St. Vitus & St. Jakobus.

Am 1. August hat sie ihren Dienst angetreten und ist nun dabei, „anzukommen“, wie Pater Raju Peter im Gespräch betont. Die ersten Wochen und Monate werde sie erst einmal damit verbringen, die Menschen in Südlohn und Oeding kennenzulernen. Schließlich sei es die Aufgabe des Seelsorgeteams, „den Menschen eine Freude zu bereiten“, wie Pater Raju Peter sagt.

Der Übergang war fließend: Zum 31. Juli hatte die 25-Jährige ihre dreijährige Ausbildung in der Pfarrei Maria Frieden in Dingden-Hamminkeln beendet – die offizielle Beauftragung durch den Bischof erwarte sie im September.

Vorgeschaltet war ein dreijähriges Studium der Religionspädagogik in Paderborn. Dass sie diesen Weg über sechs Jahre gegangen sei, das sei vor allem dem Bundesfreiwilligendienst, den sie in ihrem Geburtsort Velen absolviert habe, zu verdanken. „Dort habe ich mich optimal orientieren können.“

Bundesfreiwilligendienst hat Orientierung gegeben

Schon auf dem Weg zum Abitur sei Erziehung und Soziales ein Schwerpunkt gewesen, sie habe erkannt, dass der Pastoralreferent vor Ort „eine sehr gute Arbeit“ leiste: „Aus einem Praktikum wurde dann ein ganzes Jahr“, berichtet Theresa Dahlke.

Firmvorbereitung, Nachmittage für Senioren, Kinderbibelstunden, aber vor allem die Jugendpilgertouren hätten sie letztlich zu einem Entschluss kommen lassen: „Das will ich machen.“ Eine wohlüberlegte Entscheidung.

Nun freut sich die 25-Jährige, einen „Steinwurf von zuhause entfernt“ ihre Aufgabe aufnehmen zu dürfen. Sieben, acht Jahre habe man in der Kirchengemeinde darauf gewartet, diese Stelle besetzen zu können. Nun folgte der Vorschlag seitens der Stellenkoordination im Bistum Münster.

„Jetzt hat es endlich geklappt“, freut sich Pater Raju Peter. Im Gespräch miteinander habe es sofort gepasst. Ob des noch jungen Alters begegne sie vor allem den jungen Gemeindemitgliedern auf Augenhöhe. „Ich bin aber ein Ansprechpartner für alle“, schiebt Theresa Dahlke gleich hinterher.

„Ich mag die Menschen hier einfach“

Natürlich habe sie auch einmal überlegt, in die Großstadt zu gehen. Aber: „Ich mag die Menschen hier einfach, die ländliche Gegend, das alles kenne ich“, so Theresa Dahlke.

Die Kritik an der Kirche aktuell nehme sie wahr, aber „es gibt doch auch so viele schöne Bereiche in der Kirche“, betont sie. Die Arbeit sei so vielfältig, so „kunterbunt“ halt.

Mit ersten Geburtstagsbesuchen ist nun ein Anfang gemacht. Theresa Dahlke blickt schon der Zeit nach den Sommerferien entgegen: „Dann nimmt das Gemeindeleben Fahrt auf, dann kann ich hoffentlich auch die einzelnen Gruppen besuchen.“ Primär gelte es nun, die Abläufe kennenzulernen – und eben die Menschen.

Ob sie denn schon Ideen habe? Sie wolle erst einmal schauen, was es schon gibt. „Dann habe ich immer fixe Ideen, die ich gerne umsetzen würde“, verspricht die 25-Jährige. Sie denke an Taizé-Gebete – oder eben auch Jugendpilgertouren. Spontan und offen sei sie, gibt sie an. Mit Spannung sieht sie auch den Kontakten zu anderen Vereinen und Gruppen in Südlohn und Oeding entgegen.

Erst einmal Gemeinde und deren Menschen kennenlernen

Sicher werde man sie erst einmal in der Kommunionvorbereitung mit dem leitenden Pfarrer sehen, auch vielleicht bei der Firmvorbereitung, so Dahlke. „Das Team nimmt mich an die Hand und hilft beim Ankommen, wo es nur geht“, freut sie sich über viel Unterstützung in der Gemeinde. Alleine habe sie sich noch keinen Tag gefühlt.

Bei aller Euphorie, der Einstieg soll weiter bewusst entspannt vonstattengehen. „Wir wollen sie nicht gleich überfordern“, betont Pater Raju Peter. Und trotz der großen Vorfreude werde sie auch nicht „übereifrig“ an die Aufgabe herangehen, verspricht Theresa Dahlke.

Über den Autor
freier Mitarbeiter

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.