Schwerer Verkehrsunfall

22-jähriger Südlohner nach Unfall mit Hubschrauber in die Klinik gebracht

Bei einem Verkehrsunfall in Borken ist ein 22-jähriger Südlohner am Dienstagnachmittag so schwer verletzt worden, dass er mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste.
Bei diesem Zusammenstoß zweier Lkw in Borken wurde am Dienstag ein 22-jähriger Südlohner schwer verletzt. © Werschkull

Wie die Polizei am Abend mitteilte, kam es am Nachmittag gegen 15.10 Uhr in Borken auf der Rheder Straße (L 572) in Höhe der Einmündung „Printingsweg“ zu dem schweren Verkehrsunfall.

Frontal gegen anderen Lkw geprallt

Ein 22-jähriger LKW-Fahrer aus Südlohn befuhr nach Angaben der Polizei die Rheder Straße aus Richtung Rhede kommend in Richtung Borken-Burlo. Ihm entgegen kam ein 21-jähriger Mann aus Polen, der ebenfalls mit einem Lkw unterwegs war. Plötzlich kam der 22-jährige LKW-Fahrer aus Südlohn nach links von seiner Fahrbahn ab und prallte frontal gegen den LKW aus Polen.

Zwei weitere Pkw, die hinter dem Lkw aus Polen fuhren, konnten den beiden zusammenstoßenden Lkw nicht mehr ausweichen und kamen ebenfalls von der Fahrbahn ab. Alle beteiligten Fahrzeuge landeten im Straßengraben und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt zog sich die Unfallstelle über eine Länge von mehr als 200 Meter hin.

Südlohner schwer, zwei weitere Beteiligte leicht verletzt

Der 22-jährige LKW-Fahrer aus Südlohn wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Weiterhin wurden der 21-jährige Lkw-Fahrer aus Polen und sein 54-jähriger Beifahrer (auch aus Polen) leicht verletzt. Die beiden Pkw-Fahrer (64-jährige Frau aus Borken und

29-jähriger Mann aus Bocholt) blieben unverletzt.

Zur Unfallaufnahme wurden speziell ausgebildete Polizeibeamte vom Polizeipräsidium Münster eingesetzt. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat das Verkehrskommissariat der Polizei Borken übernommen. Die Rheder Straße war am Abend im Bereich der Unfallstelle aufgrund der Bergung immer noch voll gesperrt, der Verkehr wird abgeleitet.

Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 350.000 Euro.

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