Kreis Borken

Soldaten helfen im Gronauer Krankenhaus: Unterstützung für Verwaltung

Im St.-Antonius-Hospital helfen aktuell fünf Bundeswehr-Soldaten aus. Sie befragen unter anderem die Besucher nach möglichen Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Vor dem Betreten des Krankenhauses werden alle Patienten und Besucher befragt. Bei dieser Aufgabe und in anderen Tätigkeiten wird das St. Antonius-Hospital Gronau derzeit von Soldaten der Bundeswehr unterstützt. © privat

Seit gut einer Woche sind fünf Soldaten der Bundeswehr zur Unterstützung in der Bewältigung der Corona-bedingten Zusatzaufgaben im St- Antonius-Hospital Gronau tätig. Grundlage für den Einsatz ist ein Amtshilfe-Verfahren, welches über die Bundeswehr und den Kreis Borken organisiert wurde.

Die Soldaten werden nach heutigem Stand bis Ende Februar für logistische und administrative Aufgaben eingesetzt. Die fünf Gefreiten sind als Freiwillig Wehrdienstleistende oder als Soldaten auf Zeit im Aufklärungsbataillon 7 in Ahlen stationiert.

Befragung und Datenaufnahme von Patienten und Besuchern

Nach einer Einarbeitung werden die Soldaten vorwiegend für die Befragung und Datenaufnahme von Patienten und Besuchern, aber auch in der Personalabteilung und in anderen Bereichen eingesetzt. Die zusätzliche Personalressource helfe bei der Entlastung einiger nichtmedizinischer Bereiche, die derzeit besonders gefordert sind, so das Krankenhaus.

„Wir freuen uns sehr über das Angebot und waren begeistert davon, wie schnell und unkompliziert alles ablief“, berichtet Geschäftsführer Christoph Bröcker. „Aktuell konnten wir einen zweiten Zugang zum Krankenhaus öffnen. Dieser Zugang für ausgewählte Patientengruppen und Besucher, soll die teilweise enge Situation am Haupteingang entzerren.“

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