Der Feuerwehr gelang es, den Brand in der Filteranlage der Werkshalle zu löschen. © Feuerwehr Schwerte
Feuerwehr Schwerte

„Industriebrand“ gemeldet: Großaufgebot der Feuerwehr rückt zum Nickelwerk aus

Mit einem Großaufgebot von 32 Rettungskräften rückte die Schwerter Feuerwehr am Montagmorgen aus, nachdem ein größerer Industriebrand gemeldet worden war. Die Löscharbeiten waren schwierig.

Der Alarm klang bedrohlich. Die Gefährdungsstufe „Feuer 4“ wurde der Feuerwache an der Lohbachstraße am Montagmorgen (31.5.) um 7.36 Uhr gemeldet. „Das ist ein größerer Industriebrand“, erklärt der Leiter der Schwerter Feuerwehr, Wilhelm Müller. Er übernahm persönlich die Einsatzleitung und setzte ein Großaufgebot von insgesamt 32 Rettungskräften noch Holzen-Rosen in Marsch.

Mit Blaulicht eilten die Fahrzeuge zum Gelände des Nickelwerks am Rosenweg: „Dort brannte eine Staubfilteranlage in einer Halle.“ Die Brandbekämpfer wussten, dass bei sehr hohen Temperaturen auch Metallspäne brennbar sind.

Zum Löschen musste die Filteranlage auseinandergebaut werden

Als die Feuerwehrleute am Ort des Unglücks eintrafen, hatte die Firmen-Mitarbeiter sich bereits in Sicherheit gebracht und die Produktionshalle verlassen. Auch hatten sie einen Auffangbehälter, in dem die aus der Luft gefilterten Partikel zur Entsorgung gesammelt werden, nach draußen gebracht. Dort hatten sie mit einem Pulverlöscher den darin liegenden Staub und heruntergefallenes Filtermaterial abgelöscht.

Für den Löscheinsatz musste die Feuerwehr Teile der Filteranlage demontieren.
Für den Löscheinsatz musste die Feuerwehr Teile der Filteranlage demontieren. © Feuerwehr Schwerte © Feuerwehr Schwerte

Ein Trupp der Feuerwehr legte die Atemschutz-Ausrüstung an, um in die betroffene Werkshalle vorzudringen. Die Einsatzkräfte, so Wilhelm Müller weiter, mussten zunächst die aus einem System aus Rohren und Kästen bestehende Filteranlage demontieren. Erst dann konnten sie den Brand mit Löschpulver und anschließend noch mit Wasser bekämpfen.

Nachdem schließlich alles wieder abgekühlt war, übergaben die Feuerwehrleute den Einsatzort wieder an den Betreiber der Anlagen. Um 9.14 Uhr waren die letzten Retter wieder in ihre Gerätehäuser eingerückt. Im Einsatz waren neben Teilen der Hauptamtlichen Wache, deren Mitarbeiter gleichzeitig einen anderen Einsatz fahren mussten, noch Freiwillige Feuerwehrleute der Einheiten Schwerte-Mitte, Geisecke, Westhofen, Wandhofen und Villigst.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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