Zebrastreifen an der Vredener Straße soll sicherer werden

Verkehr in Stadtlohn

Darin waren sich die Kommunalpolitiker einig: Der Zebrastreifen an der Vredener Straße ist in die Jahre gekommen. Aber würde eine Verlagerung, wie von der UWG angeregt, mehr Sicherheit bringen?

Stadtlohn

, 02.06.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deutlich in die Jahre gekommen ist der Zebrastreifen auf der Vredener Straße in Höhe der Schillerstraße. Stadt und Kreis sollen abklären, ob der in einer leichten Kurve gelegene Überweg sicherer gestaltet werden kann.

Deutlich in die Jahre gekommen ist der Zebrastreifen auf der Vredener Straße in Höhe der Schillerstraße. Stadt und Kreis sollen abklären, ob der in einer leichten Kurve gelegene Überweg sicherer gestaltet werden kann. © Markus Gehring

Seit 2009 gibt es den Zebrastreifen, der Fußgänger und Radfahrer in Höhe der Schillerstraße sicher über die Vredener Straße bringen soll. Diesen würde die UWG gerne um einige Meter verlegen – in die Höhe der Bakenstraße. „Das würde die Verkehrssicherheit erhöhen“, betonte UWG-Fraktionsvorsitzender Erwin Plate am Dienstag in der Bauausschusssitzung. Er habe von schon vielen Komplikationen an dieser Stelle gehört.

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Die Lage des Fußgängerüberwegs in einer leichten Kurve der Vredener Straße, die dort auch mit Tempo 50 befahren werden darf, sieht die UWG als Knackpunkt. Zudem könnten Fahrzeuge, die vom Krankenhaus kommen, wegen der rechtsseitigen Wohnbebauung erst ein paar wenige Meter vorher Personen erkennen, die den Zebrastreifen überqueren möchten.

Zebrastreifen ist kein Unfallhäufungspunkt

Als Unfallhäufungspunkt sei der Zebrastreifen nicht bekannt, sagte Ordnungsamtsleiter Thomas Gausling. Die Verwaltung sehe bei dem Vorschlag der UWG die Gefahr, dass Radfahrer ein Teilstück der Vredener Straße und die Einmündung der Schillerstraße linksseitig befahren würden

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An der Lage des Zebrastreifens stießen sich die Vertreter der anderen Fraktionen eigentlich nicht. Doch beim Tempo waren sich alle einig: Ob man die Tempo-30-Zone bis dahin ausweiten könne, soll nun mit dem Kreis Borken als zuständiger Behörde besprochen werden. Die Verwaltung soll einen Behördentermin anberaumen.

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