Weichen gestellt

Krankenhaus

Steigende Patientenzahlen, dazu wichtige bauliche Erweiterungen und Weichenstellungen haben die Entwicklung des vergangenen Jahres im Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn geprägt.

STADTLOHN

von von Thorsten Ohm

, 26.01.2012, 18:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neu geschaffen worden sind auch die Notaufnahme und die Ambulanz. In diesen Räumlichkeiten ist übrigens auch vom jetzigen Wochenende an der zusätzliche Notfalldienst im hausärztlichen Bereich zu finden, der in Stadtlohn vorgehalten wird. Die Radiologie ist komplett saniert worden, in der Endoskopie gab es große Neuanschaffungen – die Gesamtinvestitionen des vergangenen Jahres belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro. Finanziert hat die Stiftung das nicht nur aus Eigenmitteln: Neben der Fremdfinanzierung, die durch die Baupauschale bedient wird, gab es auch einen Zuschuss aus dem Konjunkturpaket II. „Da sind wir natürlich dankbar, dass dieser Beitrag mitgeholfen hat, unser Haus weiter fit für die Zukunft zu machen“, so Saffé. Was steht im neuen Jahr an? „Die weitere Schaffung von Patientenzimmern als auch von Praxisräumen“, blickt Saffé voraus. Zudem soll durch die Neugestaltung des Ambulanz- und Funktionsbereiches auch der Ablauf der organisatorischen Neuerungen weiter umgesetzt werden. Saffé: „Bei allen Bemühungen steht immer die Absicht im Vordergrund, die optimale Versorgung der Patienten sicherzustellen.“

Der Geschäftsführer sieht das Krankenhaus Maria-Hilf für die Zukunft gut gerüstet: Als Haus der Grund- und Regelleistungen sei es breit aufgestellt mit einem hohen Facharztanteil. Dazu zähle nicht zuletzt die Innere Medizin mit ihren Schwerpunkt Kardiologie, Gastroentologie, Onkologie und Pneumologie neben der allgemeinen inneren Medizin. Durch Kooperationen würden zudem Fachkenntnisse wie die Neurologie ans Haus gebunden. Saffé: „Damit gewährleisten wir eine umfassende wohnortnahe Versorgung, die wir auch wirtschaftlich erfolgreich darstellen können.“ 

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