Sternlauf bringt Unterstützung für Kinderkrebshilfe

Jeder Schritt gesponsert

Gutes Wetter erzeugte gute Laune. Auf diese einfache Formel könnte man die Stimmung der 40 Läufer und Läuferinnen am frühen Samstagvormittag vor St. Otger auf dem Marktplatz bringen. Der Aufruf zum vierten Münsterland-Sternlauf zugunsten des Vereins Kinderkrebshilfe Münster am Kinderklinikum Münster hatte sie angelockt. In Stadtlohn starteten die Läufer der Route West. Treff- und Endpunkt der vier weiteren Routenläufe, die beinahe zeitgleich in Liesborn, Lippetal-Lippborg, Hamm und Rheine starteten, war m frühen Samstagabend der Leonardo-Campus in Münster.

STADTLOHN

, 02.08.2015, 16:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sieger und Verlierer gab es nicht. Es gab auch keine Startgebühr. Dafür hielt Richard Gevers vom SuS Stadtlohn, der die Route West koordinierte, die Spendenbüchse bereit. Jeder konnte die Spendenbüchse füttern, wie er wollte. Paula Busen lief nicht mit, aber spendete: "Ich habe davon in der Zeitung gelesen. Es ist ja für einen guten Zweck."

Guter Zweck war Ansporn

Der gute Zweck war für alle Läufer nur ein Ansporn. Jochen Westermann aus Stadtlohn, Mitglied der Laufabteilung des SuS Stadtlohn, formulierte es so: "Es macht einfach Spaß, die Läufer wiederzutreffen, die ich schon bei anderen Benefizläufen getroffen habe."

Ansgar Cschunke war extra aus Reken nach Stadtlohn gekommen, um am Sternlauf teilzunehmen. "Ich habe mit Andreas Hintemann aus Stadtlohn bereits in Reken am Treppenmarathon für das Kinderhospiz teilgenommen. Von ihm habe ich vom Sternlauf gehört", so Cschunke. Er möchte mit Hintemann, Toni Jug aus Ahaus, Theo Mezger aus Stadtlohn und Manfred Fleige aus Vreden die Route bis nach Münster schaffen. "Ich denke, das wird hinhauen. Für mich ist das eine gute Vorbereitung für die kommenden Marathonläufe", gab sich Mezger zuversichtlich.

74 Kilometer bis Münster

Die gesamte Route West von Stadtlohn über Gescher, Tungerloh, Coesfeld, Nottuln, Havixbeck, nach Münster betrug immerhin 74,25 Kilometer. An insgesamt zehn Stationen konnten die Läufer eine kurze Pause einlegen. Radfahrerinnen begleiteten sie. Richard Gevers und Stefan Tenbrink vom Verein "Läuferherz" fuhren mit dem Auto zu den Rastplätzenund hieltendort Getränke und Bananen bereit. Martin Schlums vom DRK Stadtlohn begleitete die Gruppe mit dem Motorrad, falls Erste Hilfe nötig werden sollte.

Laufend Gutes tun

Der erste Stopp bei Bücker in der Stadtlohner Bauerschaft Almsick ließ schon die ersten Schweißperlen sichtbar werden. Birgit Oing und Sandra Busche hatten trotzdem gute Laune. "Es war bisher super", so Oing. "Man trifft auf langjährige Laufkollegen. Laufend tun wir auch was Gutes für andere", ergänzte Busche.

Ähnlich optimistisch sah Richard Gevers die Aktion: "Im vergangenen Jahr starteten nur 25 Läufer von Stadtlohn aus. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr insgesamt rund 500 Leute auf die Strecke kriegen." 

  • Mehr Infos: www.muensterland-sternlauf.de
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