Stadtlohner Wertstoffhof zieht noch in diesem Jahr an neuen Standort

Wertstoffhof

Die Bauarbeiten am neuen Standort des Stadtlohner Wertstoffhofes sind so gut wie abgeschlossen. Der nächste Schritt ist nun der Umzug von der Heinestraße an den Schützenweg.

Vreden

, 14.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Bauarbeiten am neuen Wertstoffhof sind so gut wie abgeschlossen.

Die Bauarbeiten am neuen Wertstoffhof sind so gut wie abgeschlossen. © Markus Gehring

Die Stadtlohner werden bald an einer anderen Stelle im Stadtgebiet ihren Sperrmüll, Altpapier oder Grünschnitt aus dem Garten abgegeben müssen. Der Wertstoffhof zieht um. Noch vor Jahresende soll der Umzug abgewickelt sein. Das teilt Mathias Pennekamp, Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Umwelt im Stadtlohner Rathaus, mit. „Wir liegen voll im Zeitplan. Alles läuft wie geplant“, fasst er zusammen.

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Tatsächlich sieht auf dem neuen Gelände des Wertstoffhofes am Schützenweg am Dienstag schon alles ziemlich fertig aus. Weiße Mauern grenzen die Bereiche für die unterschiedlichen Arten von Müll voneinander ab. Auf dem neuen dunklen Asphalt sind sogar schon Markierungen aufgebracht.

Restarbeiten am Wertstoffhof stehen noch an

„Es fehlen eigentlich nur einige Restarbeiten. Ein Zaun und die Beleuchtung zum Beispiel“, sagt Matthias Pennekamp. Er ist zuversichtlich, dass diese Arbeiten in den kommenden Wochen erledigt werden können.

Wann genau der Umzug ansteht, kann er nicht sagen. „Das müssen wir noch mit der EGW absprechen“, so der Fachbereichsleiter im Rathaus. Die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) wird den Wertstoffhof betreiben. Auf jeden Fall soll bis Jahresende der Wertstoffhof an seiner neuen Adresse zu finden sein.

Pachtvertrag am alten Standort läuft aus

Das ist auch zwingend notwendig. Denn die alte Fläche an der Heinestraße steht dann nicht mehr zur Verfügung. Der Pachtvertrag läuft aus, und der Eigentümer des Grundstücks hat es anderweitig verkauft. Die Stadt aber muss einen Wertstoffhof anbieten, das sei eine kommunale Aufgabe, erklärt Matthias Pennekamp.

Diese Aufgabe ist an die EGW vergeben. Der Vertrag endet auch mit dem Umzug an einen neuen Standort nicht. „Die Stadt baut den Wertstoffhof, damit die EGW ihn dann nutzen und betreiben kann“, erläutert Mathias Pennekamp die Zusammenhänge.

Bauarbeiten am neuen Wertstoffhof liefen „genau nach Plan

Beim neuen Standort hat sich die Politik für den Schützenweg entschieden. Dort ist zudem mehr Platz für den Wertstoffhof. Seit Juli laufen die Bauarbeiten auf dem 4000 Quadratmeter großen Areal. Im August wurde eine neue Entwässerung installiert. „Es lief tatsächlich alles genau nach Plan“, beschreibt Mathias Pennekamp die Bauarbeiten.

Vorgesehen sind riesige Schüttboxen und Container, an denen Privatpersonen ihren Abfall entsorgen können. Die Anlage wird eingezäunt, ist aber zu den Betriebszeiten für Fahrzeuge befahrbar. Auch außerhalb der Öffnungszeiten können Altkleider und Altglas abgegeben werden.

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