Stadtlohn will Außengastronomie mit Erleichterungen in Schwung bringen

Coronakrise

Die Corona-Pandemie hat die Gastronomie auch in Stadtlohn schwer getroffen. Die Stadt plant aus diesem Grund Erleichterungen für die Außengastronomie. Auch der Einzelhandel soll profitieren.

Stadtlohn

, 04.06.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Außengastronomie in Stadtlohn soll nach Corona wieder in Schwung kommen. Die Stadt schafft neue Möglichkeiten und verzichtet auf Gebühren.

Die Außengastronomie in Stadtlohn soll nach Corona wieder in Schwung kommen. Die Stadt schafft neue Möglichkeiten und verzichtet auf Gebühren. © Stefan Grothues

Alle Fraktionen zogen im Haupt- und Finanzausschuss an einem Strang: Die Stadt soll der durch die Coronakrise gebeutelten Gastronomie Erleichterung verschaffen. Einstimmig beschloss der Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung, bis zum 31. Dezember 2021 auf Gebühren zu verzichten, die bei der Nutzung städtischer Flächen für die Außengastronomie anfallen.

Der Verzicht auf Gebühren kommt auch dem Einzelhandel bei der Sondernutzung des öffentlichen Verkehrsraumes zugute. Insgesamt geht es aber um eine vergleichsweise kleine Summe: 1500 Euro fallen für die Stadt als Einnahme weg. Regierungspräsidentin Dorothee Feller lobte diesen Schritt am Mittwoch bei ihrem Besuch in Stadtlohn als „wirklich gute Idee“.

Erweiterung der Flächen für die Außengastronomie

Wichtiger könnte für die Gastronomen noch eine andere Corona-Sonderregelung sein, die der Haupt- und Finanzausschuss beschloss: Den Gastronomen räumt die Stadt erweiterte Nutzungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum ein, damit die durch die Abstandsregeln reduzierte Zahl der Sitzplätze zumindest teilweise kompensiert werden kann.

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Auch wenn sich sich die Politiker in diesen Fragen uneingeschränkt einig waren, so gab es doch angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl ein kleines Scharmützel um die Frage, wer denn diese gute Idee eigentlich hatte. Am Ende zeichnete sich aber ein mehrheitlicher Konsens ab, dass es wohl die die FDP gewesen sei.

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