Richtiges Benehmen ist im Arbeitsleben wichtig

Seminar für Geschwister-Scholl-Schüler

Auftreten und Benehmen sind im Arbeitsleben wichtiger als Zeugnisse. Das lernten die angehenden Abiturienten der Geschwister-Scholl-Schule bei einem Seminar mit der Business-Etikette-Trainerin Sonja Hüls. Sie betonte: "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.“

Stadtlohn

28.02.2016, 18:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Richtiges Benehmen ist im Arbeitsleben wichtig

Business-Etikette-Trainerin Sonja Hüls kam an die Geschwister-Scholl-Schule.

Das Auftreten, das äußere Erscheinungsbild und eine natürliche Souveränität sind für eine erfolgreiche berufliche Karriere wichtiger als alle Zeugnisse. Wer sein Gegenüber direkt duzt oder ihm das Wort abschneidet, sich während eines Geschäftsessens bei Tisch schlecht benimmt oder unpassend gekleidet ist, hat es auf dem Weg nach oben schwer, so Hüls.

Ein Wimpernschlag nur

Denn egal, ob man Absprachen mit dem Professor treffen muss oder Gespräche mit dem Chef oder Kollegen führt – Einfühlungsvermögen, Respekt, Wertschätzung und korrekte Umgangsformen sind die Schlüssel für erfolgreiche (Geschäfts-)Beziehungen und eine reibungsfreie Zusammenarbeit in Studium und Beruf. Nach wie vor ist es der erste Eindruck, der zählt und sich im Nachhinein kaum revidieren lässt. Innerhalb eines Wimpernschlags entscheidet sich, ob die Gesprächspartner mit Sympathie oder Antipathie reagieren.

Schulleiter Heinrich Dreier freute sich über das zusätzliche Bildungsangebot, das mit Hilfe des Rotary Clubs Hamaland an seine Schule kam. Dann wurden Verhaltens-Basics wie die richtige Körpersprache, Gestik und Mimik thematisiert. „Wer grüßt wen zuerst?“, „Wer darf wem zuerst die Hand geben?“, „Wie formuliere ich E-Mail und SMS?“ oder „Wohin mit der Serviette?“ waren beispielhafte Inhalte des Knigge-Seminars.

Übung mit Rollenspielen

Die Schülerinnen und Schüler hatten dann in zahlreichen Rollenspielen die Gelegenheit, das Gehörte selbst anzuwenden. So wurde den angehenden Abiturienten verdeutlicht, wie wichtig gute Benimmregeln sind und Verstöße dagegen schon auf einen selber negativ wirken. Während des informativen Nachmittags hatten die Jugendlichen darüber hinaus ausführlich Gelegenheit, der Referentin ihre persönlichen Fragen hinsichtlich des korrekten Benehmens zu stellen, die Sonja Hüls detailliert beantwortete.

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