Über den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen können Unternehmen nachhaltig Strom produzieren. © dpa
Photovoltaik-Anlage

Neue Photovoltaik-Anlage an Hauptpumpwerk wird rentabler Klimaschutz

Im Umwelt- und Bauausschuss haben die Fraktionen einstimmig die Errichtung einer neuen Photovoltaik-Anlage am Hauptpumpwerk beschlossen. Das Projekt bietet für die Stadt mehrere Vorteile.

Vom Hauptpumpwerk, der ehemaligen Kläranlage an der Lessingstraße, wird das gesamte Wasseraufkommen zur neuen Kläranlage im Bockwinkel gepumpt. „Die Pumpen im Hauptpumpwerk haben stetigen Strombedarf“, erinnerte Mathias Pennekamp, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt bei der Stadt, bei der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses.

Um diese Stromkosten auf Dauer erheblich zu senken, hat der Ausschuss nun einstimmig beschlossen, am Hauptpumpwerk eine Photovoltaik-Anlage zu errichten. Dafür sind im Haushaltsplanentwurf für 2021 130.000 Euro vorgesehen.

Das neue Fangbecken, das errichtet wurde, um bei Starkregen Abschläge in die Berkel zu minimieren, soll mit einem Pultdach versehen werden, auf dem die Photovoltaikzellen angebracht sind.

Photovoltaik-Strom verbleibt zu 54 Prozent im Pumpwerk

„Das ist ein gelungener Beitrag für die klimapolitischen Ziele der Stadt“, meinte Mathias Pennekamp bei der Vorstellung der Pläne. Der Photovoltaik-Strom verbleibt zu 54 Prozent im Pumpwerk, der Rest wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Laut zuvor angestellten Berechnungen würde sich die Investition nach etwa zehn Jahren rechnen.

Die politischen Vertreter äußerten sich allesamt sehr positiv. Günter Dirks (Grüne) erinnerte daran, dass seine Partei angeregt habe, zu prüfen, ob Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden installiert werden können. Erwin Plate nannte die Anlage einen „wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“ und Dennis Bausch (FDP) fasste seine Zustimmung mit den Worten „Die Anlage trägt zum Klimaziel bei und spart auch noch Geld“ zusammen.

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Bastian Becker

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