Mietmodelle sollen für Hülsta neue Zielgruppen erschließen

dzMöbel zur Miete

Hülsta-Möbel kann man seit Neuestem auch mieten. Bei Otto Now gibt es verschiedene Kindermöbel für eine monatliche Miete. Ein neuer Absatzweg, bei dem Hülsta von Anfang an dabei sein will.

Stadtlohn

, 20.07.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Waren nicht nur zu kaufen, sondern zu mieten, liegt im Trend. Immer mehr Unternehmen haben diese Angebote im Programm. Der Möbelhersteller Hülsta aus Stadtlohn will den Trend nutzen und kooperiert dafür mit Otto Now. Die Tochter des Versandhauses bietet mittlerweile über 1000 Produkte aus den verschiedensten Bereichen an – mittlerweile auch Kindermöbel von Hülsta.

„Wir haben schon lange eine Kooperation mit dem Onlinevermarkter Otto“, sagt Hülsta-Geschäftsführer Andreas Bremmer auf Nachfrage unserer Redaktion. Vor allem bei Möbeln mit kurzer Lieferzeit – etwa der Hülsta-Now-Linie. Als dann vor einiger Zeit die Anfrage für die Vermietung von Möbeln kam, war man in Stadtlohn schnell begeistert. Bei diesem neuen Vertriebskanal will der Möbelhersteller von Anfang an dabei sein.

Ein Weg zu den neuen Kundenwünschen

„Das Kaufverhalten hat sich ja ganz einfach geändert. Dem müssen wir uns stellen“, so Andreas Bremmer weiter. Die Vermietung sei da ein Weg, um sich auf die neuen Kundenwünsche auszurichten.

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Aktuell vermietet Hülsta nicht an Endkunden. Die gesamte Organisation übernimmt Otto Now. Der Service kauft die Möbel in Stadtlohn und vermietet sie dann weiter.

„Ob wir in Zukunft selbst dort einsteigen, steht im Moment nicht fest“, sagt Andreas Bremmer. Aktuell werden die Mietmöbel nur durch Kooperationspartner angeboten. Dieses Modell würde Hülsta aber gerne noch weiter ausbauen. „Wir haben eine ganze Reihe von Anfragen verschiedener Start-up-Unternehmen, die auch Möbel vermieten wollen“, erklärt er. Mit denen sei Hülsta gerade in Verhandlungen.

Bremmer erwartet steigenden Absatz bei 25- bis 35-Jährigen

Ob und wann es dort weiter voran geht, mochte er noch nicht näher beschreiben. Auch die Frage nach der Bedeutung des neuen Absatzweges für das Unternehmen beantwortet Andreas Bremmer nicht direkt. „Wir stehen dem sehr positiv gegenüber und gehen davon aus, dass es einen stark steigenden Absatz geben wird. Gerade bei den 25- bis 35-Jährigen“, erklärt er.

Parallel investiere Hülsta gerade massiv in den gesamten Onlinebereich. „Wir denken auch über einen eigenen Onlineshop nach. Das ist aber aktuell noch Zukunftsmusik“, so Andreas Bremmer. Aktuell fließen die Anstrengungen vor allem in Social-Media-Kanäle, Suchmaschinenoptimierung oder einen Konfigurator, mit dem sich potenzielle Kunden ihre Wunschmöbel zuhause zusammenstellen können.

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