Idyllische Dörfer und prächtige Villen

08.07.2008, 12:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn Richtung Ostsee nach Rügen, zur größten Insel Deutschlands, waren kürzlich 49 Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft St. Otger unterwegs.

Zuerst stand die Stadt Wismar auf der Reiseroute. Dort besichtigten die Frauen die im 13. Jahrhundert als roter Backsteinbau errichtete St. Nikolai-Kirche, die den Zweiten Weltkrieg glimpflich überstanden hat. Weiter ging die Fahrt nach Stralsund, wo die Teilnehmerinnen bei einer kurzen Stadtbesichtigung mit Dom und Rathaus - ebenfalls in Backsteingotik erbaut - die Stadt näher kennen lernten.

Am Abend erreichten die Reisenden das Parkhotel Rügen in Bergen, der größten Stadt der Insel Rügen. Herrliche Eindrücke erlebten die kfd-Frauen auf einer Inselrundfahrt. In dem Ort Prora sah man die Ruinen des KdF-Bades (Kraft durch Freude) aus der NS-Zeit. Weiter führte der Ausflug nach Sassnitz, vorbei an prachtvollen Villen im klassizistischen Stil der Bäderarchitektur. Ein einmaliges Erlebnis war die Schifffahrt zu den weltberühmten Kreidefelsen und den leuchtend weißen Klippen des Königsstuhls, der über 100 Meter steil aus dem Meer ragt und die Reisenden von dort einen wunderschönen Panoramablick auf die Ostsee hatten. Am Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt der Insel, genossen die Frauen die reizvolle Landschaft Rügens und machten einen Spaziergang durch das idyllische Fischerdörfchen Vitt.

Am dritten Tag fuhr die Reisegruppe nach Putbus zur ehemaligen fürstlichen Residenz, um an einem Rundgang durch Schlosspark und Schlosskirche teilzunehmen. Weiter ging es zu den Ostseebädern Sellin und Binz, wo die Frauen einen Hauch der großen weiten Welt spüren konnten.

Auf der Rückfahrt stand der Besuch in Schwerin mit seinem Schloss und den prächtigen Parkanlagen auf dem Reiseprogramm, bevor die kfd-Frauen mit unauslöschlichen Eindrücken ihrer Viertagesfahrt auf Rügen wieder in Stadtlohn eintrafen. sd

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