Gern gepflegte Harmonie

Stadtlohn Sanft wiegt sich die Dahlie im Sonnenlicht - der Salat unweit daneben zieht es vor, seine grünen Blätter bei der Hitze ruhig zu halten.

28.07.2008, 19:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kein Kontrast: Zier- und Nutzpflanzen gehen im Garten der Familie Busen in Stadtlohn-Estern ein harmonisches Miteinander ein. Das Herzstück des gepflegten Areals ist von einem kleinen Zaun umgeben, der ein sauber geschnittenes Rechteck umfasst - der etwa 400 Quadratmeter große "Bauerngarten".

Kleine Buchsbaumhecken parzellieren die Fläche im Innern, gliedern sie in vier gleichmäßige Stücke - die unterschiedlichen Pflanz-Zonen. Zahlreiche heimische Stauden tauchen die Beete derzeit in ein reizvolles farbliches Wechselspiel. Darunter findet sich auch manche eher seltene Pflanze wie der Eisenhut mit seinen blau schimmernden Blüten. Doch auch einjährige Sommerblumen wie Ringelblumen, Mohn oder Nelken schenken dem liebevoll gestalteten Garten farbenfrohe Akzente - passend zum Thema "Bauerngarten", das dort als "Familienprojekt" verwirklicht worden ist.

"Denn allein könnte ich das sicherlich nicht schaffen", ist Gerd Busen froh darüber, dass auch seine Eltern Heinrich und Maria Busen gern im Garten arbeiten. Gemeinsam entwickeln sie die Ideen für die Gestaltung. "Es ist unser gemeinsames Hobby", erzählt Maria Busen. Sie selbst kümmert sich mit ihrem Mann schon seit 40 Jahren um die Pflege des heimischen Grüns - und hat so den Wandel der Anlagen stets intensiv begleitet.

Ungespritzt

Wert legt auch sie auf den zweiten Schwerpunkt - den des Nutzgartens. "Finanziell lohnt es sich heutzutage natürlich nicht, Gemüse anzubauen", sagt sie. Aber es schmeckt eben doch ganz anders, wenn ungespritzte Kohlrabi oder Möhren, Zucchini oder Kartoffeln den häuslichen Speisenplan bereichern. "Nur dicke Bohnen - die mag ich selbst nicht", lacht sie - Ehemann Heinrich und Sohn Gerd sehen das freilich anders. to

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