Bürger reden über Zukunft des Berkelstadions und des Mühlenplatzes mit

dz2. Berkeldialog

Alle Stadtlohner können am Mittwoch, 28. Oktober, mitreden, wenn es um die Zukunft des alten Berkelstadions und des neuen Mühlenplatzes geht. Der Berkeldialog geht in die zweite Runde.

Stadtlohn

, 29.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der 2. Berkeldialog findet am Mittwoch, 28. Oktober, um 19 Uhr in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums statt. Die Stadtverwaltung möchte an diesem Abend den direkten Austausch mit den Mitbürgern suchen und Ideen für eine mögliche Gestaltung sammeln. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Beim 2. Berkeldialog wird zum einen präsentiert, was die Stadtlohner am Mühlenplatz und in der Berkelmühle erwarten können. Zum anderen wird es anschließend einen Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zum Thema Berkelstadion geben.

Bürger sollen bei den Planungen mit einbezogen werden

Bürgermeister Helmut Könning, Fachbereichsleiter Mathias Pennekamp sowie die Projektleiter Anna Sperlbaum und Gerd Große Frericks stellten jetzt das Konzept für diesen Abend vor. Bürgermeister Könning begrüßt es sehr, dass nach einer coronabedingten Verzögerung nun der 2. Berkeldialog organisiert werden konnte. Die Veranstaltung sei wichtig, um die interessierten Bürger direkt zu informieren und in die Planungen einzubeziehen. Die Stadt ist darüber hinaus mit der neuen Internetseite „natürlich berkel.de“ online gegangen. Anfang Oktober soll zudem ein Informationsfaltblatt veröffentlicht werden.

Über die Zukunft des Berkelstadions können die Stadtlohner beim 2. Berkeldialog mitreden.

Über die Zukunft des Berkelstadions können die Stadtlohner beim 2. Berkeldialog mitreden. © Bernd Schlusemann

Alle Berkeldialog-Teilnehmenden haben am 28. Oktober die Möglichkeit, eigene Ideen und Anregungen einzubringen. Über die ehemalige Stadionfläche hinaus soll dabei der Gesamtraum zwischen Berkel und Burgstraße betrachtet werden. „Es geht um den Austausch, um zukünftig ein schlüssiges Gesamtkonzept für das Quartier zwischen Berkelmühle und Uferstraße entwickeln zu können“, so Mathias Pennekamp.

Direktes Gespräch mit den Fachleuten

Als Diskussionsmethode wird an diesem Abend die sogenannte „Fishbowl Methode“ verwendet werden, in der sechs bis acht Personen als Gesprächsrunde gemixt aus Fachleuten und interessierten Bürgern über das gegebene Thema diskutieren. Alle weiteren Teilnehmenden haben, wenn sie möchten, die Möglichkeit, Mitglied dieser Runde zu werden und direkt in die Diskussion einzusteigen, natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Laden zum 2. Berkeldialog ein (von links): Mathias Pennekamp, Gerd Große Frericks, Anna Sperlbaum und Bürgermeister Helmut Könning.

Laden zum 2. Berkeldialog ein (von links): Mathias Pennekamp, Gerd Große Frericks, Anna Sperlbaum und Bürgermeister Helmut Könning. © Stadt Stadtlohn

„Es gibt noch keine Planungen zum Berkelstadion. Wir können gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern etwas entwickeln und wollen gute Ideen aufnehmen. Die Ergebnisse aus diesem Abend nehmen wir mit und werden sie weiter untersuchen und in den kommenden Berkeldialogen dann verdichten“, erläutert Anna Sperlbaum das Konzept für diese Veranstaltung. Die Berkeldialoge sind als Informations- und Austauschformat für das Berkelprojekt auch zukünftig zwei- bis dreimal im Jahr angedacht.

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„Es ist uns wichtig, den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuführen, gerade weil durch die Pandemielage der im März geplante Berkeldialog ausfallen musste“, ergänzt Gerd Große Frericks. Mathias Pennekamp sagt: „Mühlenplatz und Berkelstadion stellen die Auftaktfläche und Abschlussfläche eines Quartiers an der Uferstraße dar und es ist enorm spannend, sich an dem Prozess zu beteiligen, gemäß dem Slogan ‚Stadtlohn an die Berkel‘. Ich hoffe, dass viele Interessierte diese Möglichkeit nutzen werden“.

Anmeldungen sind notwendig

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen können maximal 80 Personen am Berkeldialog in der Aula des Gymnasiums teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt online über die Projektseite www.natuerlich-berkel.de/berkeldialog oder unter der Tel. (02563) 870.

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