Antworten aus der Gemeinde

Befragung in St. Otger

Nicht die Hände in den Schoß legen, auch neue Wege erkunden – so lautet ein Fazit aus den Ergebnissen, die die Befragung in der katholischen Gemeinde St. Otger in Stadtlohn erbracht hat.

STADTLOHN

04.01.2012, 12:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die St.-Otger-Gemeinde hat eine Befragung durchgeführt.

Die St.-Otger-Gemeinde hat eine Befragung durchgeführt.

Selbstzufriedenheit sei daher nicht angesagt. In Zukunft gelte es, nicht nur Bewährtes zu bewahren, sondern auch Neues zu erkunden: Weil sich die Welt ständig verändere, müsse auch die Kirchen immer wieder neue Formen finden, die frohe Botschaft von der Liebe Gottes den Menschen nahe zu bringen. Das gelte für alle Felder der Gemeindearbeit. Die Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen sei von den Befragten als besonders wichtig empfunden worden. Der Sonntagsdienst genieße bei ihnen ebenfalls einen hohen Stellenwert, gefolgt von der Kinder- und Jugendarbeit, den Ferienangeboten, der Katechese, der Vermittlung von Werten, der Entwicklungshilfe und der Kirchenmusik, so die Ergebnisse der Umfrage unter den Gemeindemitgliedern.

Die Teilnehmer an der Befragungsaktion der Kirchengemeinde St. Otger haben den vielfältigen sozialen Aktivitäten eine gute Note bescheinigt. Ganz oben in der Bewertung finde sich das Elisabeth-Hospiz. Große Zustimmung habe es auch für die Kleiderstube gegeben, ebenso für die Tafel und die Aktion Familie in Not, für die Pflegedienste der Caritas und den K-Punkt. Zufrieden seien die Befragten mit den sogenannten Kasualien, also den Hochzeiten, den Taufen, der Erstkommunion, den Firmfeiern und den Beerdigungsgottesdiensten, schreibt die Gemeinde in ihrer Pressemitteilung. Überwiegend positive Bewertungen habe es bei der Frage nach dem Klima in der Gemeinde gegeben. Es werde überwiegend als einladend und zuverlässig empfunden, als vertrauensvoll und informationsfreudig, ebenfalls als motivierend. Gefragt worden sei auch danach, welche Informationsquellen vorwiegend genutzt würden: „Hier wurden insbesondere die ,klassischen’ Medien wie Tageszeitung, Pfarrbrief und Publikandum genannt.“  

Schließlich habe es noch eine Reihe von Vorschlägen für den Bau des neuen Pfarrzentrums gegeben. Die häufigste Antwort auf die Frage nach den Aufgaben des Hauses lautete: Es solle ein Treffpunkt für Vereine, Verbände und Jugendgruppen sein und auch Platz für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre bieten. Zur Teilnahme an der Befragung aufgerufen waren alle Mitglieder der rund 17 000 Seelen zählenden Gemeinde, die älter als 14 Jahre sind. Die Befragung erfolgte anonym. Die Auswertung der eingegangenen Antworten wurde durch entsprechende Fachleute begleitet.

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