Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schalke spielt Remis gegen Genk - und sorgt sich um Salif Sané

Schalke 04

In einem durchwachsenen Testspiel trennen sich Schalke und der belgische Verein KRC Genk mit 2:2 (1:2). Kurz vor Schluss musste Salif Sané verletzt vom Platz.

Benidorm

, 11.01.2019 / Lesedauer: 3 min
Schalke spielt Remis gegen Genk - und sorgt sich um Salif Sané

Verletzte sich kurz vor Schluss der Partie: Salif Sané (l.). © imago/RHR-Foto

Trainer Domenico Tedesco hatte eine Mannschaft auf den Platz geschickt, die so auch durchaus in einer Woche gegen den VfL Wolfsburg auflaufen könnte. Hinten verteidigte eine Viererkette aus Daniel Caligiuri, Salif Sané, Matija Nastasic und Bastian Oczipka, Benjamin Stambouli und Sebastian Rudy bildeten eine Doppel-Sechs.

Für die erste Schrecksekunde auf der Schalker Bank sorgte Keeper Ralf Fährmann. Ein Rückpass in seine Richtung sprang ihm zu weit vom Fuß – Zinho Ganos Schuss aufs leere Tor konnte Matija Nastasic vor der Linie klären (11.).

Mark Uth erzielt das 1:1

Schalke legte durchaus engagiert los und zeigte einige sehenswerte Angriffe – in der Defensive wirkte das Tedesco-Team allerdings nicht sattelfest. Das 0:1 für Genk fiel dann nach einer Standardsituation: Sebastién Dewaest köpfte den Ball nach einer Ecke in die Maschen, dabei sah sein Gegenspieler Salif Sané nicht gut aus.

Doch Schalke schlug zurück, ebenfalls nach einer Standardsituation: Ein Freistoß von Caligiuri aus halbrechter Position segelte an Freund und Feind vorbei und fand am langen Pfosten Mark Uth, der den Ball mit dem Fuß über die Linie drückte (19.).

Kompett-Wechsel beim KRC Genk

In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel: Schalke hatte zwar Feldvorteile, Genk war bei schnellen Angriffen aber immer wieder gefährlich. Ein solcher Angriff führte zum 2:1, und das Tor war sehenswert: Leandro Trossard schlenzte die Kugel aus ca. 20 Metern unhaltbar für Fährmann in den Winkel.

In der Pause wechselte Tedesco zweimal aus: Alexander Nübel ging zwischen die Pfosten, und Weston McKennie ersetzte Mark Uth, der nach seiner langen Verletzungspause noch geschont wurde.

Schalke kam gut aus der Kabine und entwickelte in den ersten Minuten Dauerdruck aufs Genker Tor. Das zahlte sich aus: Eine Flanke von Yevhen Konoplyanka verwandelte Alessandro Schöpf per Direktabnahme zum 2:2 (57.).

Schock kurz vor Schluss: Sané muss verletzt raus

Kurios: In der 63. Minute wechselte Genk alle Feldspieler aus; Tedesco brachte Ahmed Kutucu für Konoplyanka. Schalke zog sich in der Folge wieder etwas zurück, durch die vielen Wechsel (bei Schalke waren auch noch Omar Mascarell und Haji Wright in die Partie gekommen, später durfte auch noch Philipp Fontein Profiluft schnuppern) verflachte der Spielfluss etwas.

Kurz vor Schluss hätte Schalke beinahe noch das 2:3 kassiert, doch der Schuss von Dieumerci Ndongola strich über die Latte. Bitter für Schalke: Bei der Aktion verletzte sich Salif Sané und musste mit bandagiertem rechten Oberschenkel ausgewechselt werden. Sollte die Verletzung sich als schwerer erweisen, hätte Tedesco nach dem Naldo-Abgang mit Matija Nastasic nur noch einen gelernten Innenverteidiger im Kader.

Schlagworte: