Robin Schwick fühlt sich schon jetzt sehr wohl beim SV Herbern. © Jura Weitzel
Fußball: Landesliga

Herberns Robin Schwick bekommt vom FC Nordkirchen „ein Stück Heimat“

Seit dem vergangenen Sommer spielt Robin Schwick für den SV Herbern. Im Sommer kommen vier Ex-Kollegen vom FC Nordkirchen ebenfalls zum Landesligisten. Für Schwick hat das nur Vorteile.

Bis zum Sommer 2020 war Robin Schwick ein vielversprechender Youngster des FC Nordkirchen – dann wechselte er zum SV Herbern. Mit einigen Spielern wie Dennis Närdemann, Dominick Lünemann und sogar Trainer Benjamin Siegert hatte er zuvor bereits zusammen gespielt. Jetzt kommen im Sommer noch vier Ex-Kollegen dazu.

Thomas Eroglu, Philipp Sandhowe, Tim Bröer und Daniel Krüger gehen ein Jahr später den gleichen Weg wie Robin Schwick und wechseln vom FC Nordkirchen zum SV Herbern. Eroglu, Krüger und Bröer haben sogar bereits eine Herberner Vergangenheit.

„Das sind alle vier Typen, mit denen ich mich richtig gut verstehe“

Für Robin Schwick sind diese Wechsel besonders schön. „Das sind alle vier Typen, mit denen ich mich richtig gut verstehe“, erzählt der Herberner. „Ich glaube, dass das menschlich und sportlich richtig gut passt, für mich, aber auch für die ganze Mannschaft.“

Robin Schwick spielte beim FC Nordkirchen unter anderem mit Thomas Eroglu (r.) zusammen. © Sebastian Reith © Sebastian Reith

Die Transfers wecken Erinnerungen beim ehemaligen Nordkirchener. „Ich hatte da zwei überragende Jahre, wo wir ja alle auch regelmäßig gespielt haben, wenn wir nicht verletzt waren“, erinnert er sich. „Wenn die Jungs jetzt nach Herbern kommen, ist das wie ein Stück Heimat. Dadurch werde ich mich hier sicherlich noch wohler fühlen.“

Auch für die Mannschaft insgesamt sieht er die Transfers als durchweg positiv an. „Ich wüsste jetzt keinen Nachteil, den wir durch die vier haben könnten“, sagt Schwick. „Die kennen ja auch alle schon das Umfeld und die Eingewöhnung wird nicht schwer.“

Robin Schwick würde es wundern, wenn nochmal gespielt würde

Bis die vier nach Herbern kommen, dauert es aber noch bis zur neuen Saison. Dass aber vorher nochmal Fußball gespielt wird, kann sich Robin Schwick nicht vorstellen. „Mich würde es schon wundern, wenn wir nochmal spielen würden“, sagt er.

So lange es aber noch keine richtige Absage gibt, hält sich natürlich auch Schwick mit dem Laufplan des SV Herbern fit. „Aber das ist echt eine Katastrophe“, sagt der Youngster. „Ich kann es einfach nicht mehr sehen – Laufen gehen macht keinen Spaß mehr.“

Dennoch versteht der Herberner nicht, warum die Saison nicht schon längst annulliert wurde. „Es haben doch so viele Verbände schon alles abgesagt. Ich weiß gar nicht, worauf die warten“, sagt Schwick. „Natürlich wäre es toll, wenn es nochmal weitergehen würde und wir wieder auf dem Platz stehen würden. Aber das halte ich für nicht realistisch.“

Doch selbst wenn die Liga nicht wieder starten würde vor dem Sommer – die steht für Robin Schwick auch erstmal nicht im Mittelpunkt.: „Es wäre erstmal schön, wenn wir wieder trainieren könnten oder Freundschaftsspiele – ich nehme alles – Hauptsache, es geht weiter.“

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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